Der Untergang des Mittelniederdeutschen und seine Ursachen Zwei Vorschläge zur Einbeziehung des Mittelniederdeutschen in den Schulunterricht
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
584 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640169375
Die Ursachen dieses sprachlichen Wandels liegen vor allem in der engen Verknüpfung von schreibsprachlichen mit ökonomischen, politischen sowie kulturellen Entwicklungen. Die erheblichen Änderungen in der wirtschaftlichen und politischen Struktur Nordeuropas im 15. und 16. Jahrhundert führten zum Schwund der hansischen Macht und zu einer Neuorientierung der bürgerlichen Kultur Norddeutschlands. Des Weiteren hatten sich die Humanisten kulturell nach Oberdeutschland und Italien orientiert und auch die Fürsten waren auf Grund ihrer dynastischen Verbindungen kulturell mit dem süddeutschen Raum verbunden, so dass die hochdeutsche Kultur und damit auch die Sprache in jenen Kreisen schnell an Prestige gewann. Der Übergang vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen fand zunächst in den Kanzleien, später auch in Schulen und Universitäten sowie Kirchen statt.
Im Folgenden soll auf einige der ökonomischen, politischen und kulturellen Ursachen des Eindringens der frühneuhochdeutschen Sprache eingegangen werden. Zuvor soll aber auch das Mitteniederdeutsche und dessen zeitliche und räumliche Abgrenzung betrachtet werden. Abschließend wird sich der Frage gewidmet, in wiefern sich diese Thematik in den Deutschunterricht der Mittel- und Oberstufe eingliedern lässt.
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