Naturethik und Nachhaltigkeit
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
126 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640098156
Es soll zunächst ein kurzer Einblick in die Naturethik erfolgen, indem die Begriffe Natur und Ethik geklärt werden. Daran schließt sich thematisch die Gegenüberstellung des physiozentrischen und des anthropozentrischen Weltbildes. Im Folgenden befasst sich die Arbeit mit dem Problem der Nachhaltigkeit. Zunächst erfolgt eine Erläuterung zur Geschichte des Begriffes, später werden Arten von Nachhaltigkeit herausgestellt und letztlich wird die Frage nach dem Sinngehalt der Verantwortung für zukünftige Generationen diskutiert.
2. Naturethik- eine junge Disziplin
Die traditionelle Ethik befasst sich mit der Frage des ethisch richtigen Umgangs der Menschen untereinander- also des Menschen mit dem Menschen. Die Naturethik jedoch macht es sich zur Aufgabe nach dem rechten Umgang des Menschen mit der Natur zu fragen.
Ausgelöst wurde diese Frage gegen Ende der 1960er Jahre durch die Erkenntnis, dass vor allem in den Industrienationen zunehmend ökologische Probleme auftraten. Somit entstand neues ethisches Interesse und die Naturethik begann sich zu etablieren.
Es entfachten Debatten bezüglich der Fragestellung was man falsch gemacht habe, und daraus folgende Lösungsversuche, wie man in Zukunft besser handeln könne. Schon bald kamen sehr unterschiedliche Meinungen hinsichtlich der Werte, die das menschliche Verhalten der Natur gegenüber lenken sollten, auf. Es wurden Stimmen laut, die behaupteten, die Natur sei bloß eine Ressource für den Menschen, die es allerdings gelte besser zu organisieren. Dem gegenüber stand die Meinung, dass die Natur einen Eigenwert besäße. Davor müsse der Mensch Ehrfurcht entwickeln und die Natur dürfe nicht mehr bloß als Ressource für ihn betrachtet werden. (vlg. Krebs, 1997: S. 337f)
So kam die Frage auf, welches Weltbild denn das richtige sei- das anthropozentrische, welches den Menschen in den Mittelpunkt stellt und der Natur keinen Wert zukommen lässt, oder etwa das physiozentrische, welches sich auf die Natur bezieht und ihr einen Eigenwert zuschreibt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice