Das Wahlrecht des deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
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Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
159 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640278916
deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und der Bundesrepublik Deutschland auf der
zentral staatlichen Ebene.
Die leitende Fragestellung der vorliegenden Arbeit ist, ob die jeweiligen Staatssysteme die
drei Funktionserwartungen an Wahlsysteme: "Repräsentation im Sinne einer gewissen
prozentualen Übereinstimmung von Stimmen und Mandaten, Konzentration im Sinne einer
gewissen Begünstigung der Mehrheitsbildung durch eine Partei oder Parteiallianz und
Förderung der Herausbildung eines strukturierten Parteiensystems, sowie schließlich
Partizipation im Sinne der Auswahlchance des Wählers nicht nur unter Parteien, sondern auch
unter Kandidaten" erfüllen und welche spezifischen Auswirkung das jeweilige Wahlrecht auf
das Parteiensystem hat.
Kapitel 2 unterteilt den Begriff Wahlrecht in zwei Begriffe, zum einen in Wahlrecht im
engeren Sinne, kurz Wahlrecht (i.e.S.), und zum anderen in Wahlsystem, wobei ich hierbei je
eine lexikalische Definition heranziehe, um eine wissenschaftliche Definitionsbasis als
Fundament dieser Arbeit zu schaffen.
Im folgenden Kapitel 3 wird das Wahlrecht (i.e.S.) der Staatssysteme Deutsches Kaiserreich,
Weimarer Republik, Bundesrepublik Deutschland dargestellt.
Kapitel 4 beinhaltet die Grundsätze genannter Wahlsysteme, die in absolutes
Mehrheitswahlrecht in Einerwahlkreisen des Deutschen Kaiserreichs, reines
Verhältniswahlrecht mit starrer Liste der Weimarer Republik und personalisiertes
Verhältniswahlrecht der Bundesrepublik Deutschland unterteilt ist.
In Kapitel 5 werden die vorgestellten Wahlsysteme Deutsches Kaiserreich, Weimarer
Republik und Bundesrepublik Deutschland auf die Erfüllung der Funktionserwartungen
unserer leitenden Fragestellung hin kontrolliert.
Die spezifischen Auswirkung des jeweiligen Wahlrechts auf das Parteiensystem, wird im
Kapitel 6 behandelt.
In meinem abschließenden persönlichen Fazit, unter Kapitel 7, werden die drei Wahlsysteme
nacheinander, unter Berücksichtigung der vorherigen Kapitel, kritisch in Bezug zu der
Leitfrage ausgewertet.
Diese Arbeit wurde von mir unter Beachtung des historisch-analytisch zu verortenden Erkenntnisinteresses erstellt. Die von mir angewandte wissenschaftliche Methodik ist
hermeneutischer Natur.
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