Aufmerksamkeit durch Emotionen Der Kampf um ein knappes Gut im Informationszeitalter
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.03.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
168 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640285198
permanenten kommunikativen Vernetzung und Erreichbarkeit scheint uns, die Flut von Informationen oft zu überfordern.
Georg Franck definiert "Information" in dem Kapitel "Aufmerksamkeit: Die neue Währung" seines Buches "Ökonomie der Aufmerksamkeit" als "[...] nichts Festes und Fertiges, sondern der Neuigkeitswert, den wir aus Reizen ziehen." (1998, 49). Im
Informationszeitalter nimmt dieser Schwall von Reizen stetig zu. Gegenstand dieser Verschriftlichung soll es sein, Aufmerksamkeit als knappe Ressource zu kennzeichnen. Um den ökonomischen Stellenwert der Aufmerksamkeit hervorzuheben, eignet sich der von Franck gewagte Vergleich mit Geld. Beides - sowohl Geld als auch Aufmerksamkeit - wirkt rationierend, wenn das Verhältnis zwischen Verfügbarkeit und Verwendungsmöglichkeiten asymmetrisch wird.
Aufmerksamkeit kann durch die begrenzte Kapazität der Informationsverarbeitung genau wie Geld nur so lange "ausgegeben" werden, bis sie "aufgebraucht" ist. Und obwohl Aufmerksamkeit das Geld nicht ersetzen kann, benötigt man sie nicht nur "[...] für fast, sondern für restlos alles, was man erleben will" (vgl. ebd., 50f). Die Tatsache, dass sich Aufmerksamkeit der Funktion einer Währung schon erstaunlich weit angenähert hat, wirft im Folgenden die Frage auf, wie es dazu kam, dass sich eine
derartige Aufmerksamkeitsökonomie entwickeln konnte.
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