Exemplarische Vorstellung zweier UN-Friedensmissionen in Afrika im Zusammenhang zur Betrachtung der Konfliktentstehung durch die Entkolonialisierung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.09.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
428 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640426805
Allerdings wird der starke Bruch zwischen Geschriebenem und Praktiziertem in diesem Fall deutlich. Das Problem ergibt sich daraus, dass Staatsoberhäupter teilweise ein sehr eingeschränktes Gewaltmonopol über ihre Staatsfläche haben. Nach Angaben der AKUF konnten "2002 mehr als drei Viertel aller Kriege [auf] reine innergesellschaftliche Konflikte" zurückgeführt werden. Davon stellen Antiregimekriege mit 41 Prozent den größten Anteil dar, gefolgt von 32 Prozent Autonomiekriegen. Innergesellschaftliche, ethnische und kulturelle Spannungen und politische Instabilität führen im verstärkten Maß zu gewaltsamen Konflikten.
Ein globaler Brennpunkt gewaltsamer Konfliktaustragung ist und war Afrika - neben dem Nahen Osten und Südasien. In Subsahara-Afrika werden aktuell die Hälfte aller UN-Peacekeeping Missionen durchgeführt. Aus diesem Grund sollen im Rahmen die-ser Seminararbeit exemplarisch zwei Friedensmissionen der Vereinten Nationen vorgestellt werden - die erste jemals auf afrikanischem Boden durchgeführte Friedensmission im Kongo und eine aktuell andauernde in Äthiopien und Eritrea. Beginnend wird die Konfliktentstehung durch die Entkolonialisierung Afrikas dargelegt, um der Betrachtung der immensen Konfliktintensität auf dem afrikanischen Kontinent näher zu kommen.
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