Jugendsprache - ein Resultat der Medien?
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
01.09.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
578 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783640158645
reden"
Das Zitat Tucholskys beschreibt, inwieweit die Beherrschung des jeweiligen
Sprachcodes innerhalb einer Kommunikation relevant sein kann.
Fehlt das Verständnis für die Sprache des jeweiligen Gegenübers, wird die
Kommunikation früher oder später scheitern. Sprache hat nicht nur mit dem Verstehen
des jeweiligen Sprachsystems (Deutsch, Italienisch, Chinesisch etc.) zu tun, sondern
auch mit der Anpassung des eigenen Sprachverhaltens an den Wandel der Zeit und an
die daraus resultierenden Neologismen in unserem Sprachalltag. Das angeführte Zitat
Tucholskys auf die heutige Zeit angewandt, beschreibt die Sprachbarriere, die sich
schon heute im Sprachverständnis zwischen Erwachsenen und Jugendlichen auftut.
Geil, fett und chillig sind nur wenige der jugendsprachlichen Ausdrücke, die in keiner
wissenschaftlichen Fachsprache zu finden sind, sondern mehr dem Inhalt des
jugendlichen Sprachgebrauchs zuzuordnen sind. Nachdem das Thema Jugendsprache,
ausgelöst durch die Jugendrevolten Ende der 70er Jahre, zum Gegenstand öffentlicher
Diskussionen wurde, wurde sie auch Objekt der sprachwissenschaftlichen Forschung.
Die erste Untersuchung zur Jugend unternahm der Germanist Helmut Henne. Dieser
musste 1981 bedauernd resümieren, dass Jugendsprache als Forschungsobjekt in der
linguistischen Jugendsprachforschung nicht existierte. Jugendsprache als
Forschungsgegenstand ist ein offenes und weites Feld, Kenntnisse der Sozio- und
Pragmalinguistik sind unabdingbar, die Herangehensweise an dieses Thema erweist sich
mehr als vielfältig.
Vulgär, niveaulos und ungepflogen finden sie diejenigen, die sich einer anderen
Sprache, der so genannten Standardsprache bedienen. Die vielschichtige Problematik
der ziemlich umstrittenen Jugendsprache wurde besonders in den 80er und 90er Jahren
von vielen Linguisten allseitig beschrieben...
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