Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.01.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
208 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638885027
Es treten eine Vielzahl von verschiedenen Meinungen und Quellen aufeinander, die es schwer machen die Erotik als einen einheitlichen Begriff zu verstehen. Die höfische Liebe trifft auf bäuerliche Liebesauffassungen, die sich zum Teil als sehr derbe beschreiben lassen. Schriften wie "De Amore" von Andreas Capellanus oder der zweite Teil des "Rosenromans" von Jean de Meun, die eine Art Liebesratgeber des Mittelalters darstellen, stoßen auf moralische Empörung von Seiten der Kirche, aber auch gegen eine sich entwickelnde emanzipatorische Meinung wie zum Beispiel von Christine de Pizan , die sich gegen eine verteufelnde Darstellung der Frau in der Dichtkunst ausspricht. Das Profane in der Verbildlichung von sexuellen Handlungen stößt auf das Heilige. Somit scheint als erstes die Vorstellung gebrochen zu sein, das Mittelalter und die erotische Liebe seien zwei sich ausschließende Begriffe. Vielmehr wird sich diese Auffassung zum Ende meiner Arbeit insoweit in Luft auflösen, da die mittelalterlichen Ansichten über Liebe, Erotik und Sexualität eine auf die heutige Zeit einflußnehmende Stellung einnehmen können.
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