Was ist Vertrauen? Der Vertrauensbegriff im interdisziplinären Diskurs
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
28.07.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
127 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638836081
Menschen vertrauen jedoch nicht nur auf der Mikroebene. Der Vertrauensbegriff ist auf allen nur erdenklichen Gebieten relevant. Ohne das Vertrauen in Organisationen, Institutionen, Wissenschaft und Technik wäre das Funktionieren unserer modernen Gesellschaft nicht vorstellbar. Gerade weil sich der Vertrauensbegriff auf so viele unterschiedliche Bedeutungsfelder beziehen lässt, hat sich bislang keine klare und eindeutige Definition herausgebildet, die von allen Vertrauensforschern einvernehmlich benutzt wird (vgl. Laucken 2005: 95).
Der Versuch, eine solche zu formulieren, wird zudem dadurch erschwert, dass sich sehr unterschiedliche Wissenschaften mit dem Phänomen Vertrauen auseinandersetzen und die Materie jeweils aus einer anderen Perspektive betrachten. Neben der Soziologie, Psychologie, Philosophie und Publizistikwissenschaft beschäftigt sich auch die Betriebswirtschaftslehre mit dem Themenkomplex (vgl. Petermann 1996: 9). Im Rahmen dieser Arbeit soll eine Annäherung an den Vertrauensbegriff vorgenommen und auf seine verschiedenen Aspekte eingegangen werden. Ziel ist eine interdisziplinäre Analyse, die versucht, eine Antwort auf die Frage Was ist Vertrauen? zu finden. Es soll untersucht werden, wie Vertrauen entsteht, welche Funktionen es erfüllt und in wen es aus welchen Gründen gesetzt wird. Verschiedene Formen des Vertrauens werden aufgezeigt und unterschiedliche Definitionen miteinander verglichen.
Die vorliegende Hausarbeit hebt sich mit dieser Zielsetzung bewusst von dem üblichen Forschungsbereich der Publizistikwissenschaft ab, die sich auf diesem Gebiet hauptsächlich mit dem Themenkomplex Vertrauen in Massenmedien auseinandersetzt. Grundlegend hierfür ist jedoch zunächst eine ausführliche Analyse des Vertrauensbe- griffs. Einen solchen Ausgangspunkt für eine weiterführende Beschäftigung mit dem Thema möchte diese Arbeit erreichen.
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