Bauernaufstände und bäuerlicher Widerstand
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
11.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
120 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640327058
In diesem Sinne wurden die Erhebungen als "Vorläufer" des Bauernkrieges betrachtet und in diesem Zusammenhang die Frage nach Ursachen und Formen gestellt. Tatsächlich aber waren die Erhebungen eine charakteristische Erscheinung des gesamten Mittelalters. Die zentralen Aspekte wie Ursachen, Ziele, Legitimation und Entwicklungsstufen einer Erhebung in Abhängigkeit von der jeweiligen Herrschaftsstruktur sind dabei so vielschichtig wie etwa ihre Dauer, Ausbreitung und Folgen, sowie die Tatsache, ob eine Erhebung im Früh-, Hoch - oder Spätmittelalter stattgefunden hat.
Ziel der neueren Forschung, von BLICKLE u.a., ist es, die territoriale Vielfalt der Erhebungen zu erfassen, sie zu systematisieren und zu typologisieren und auch durch den Vergleich mit außerdeutschen Aufständen zu einer Gesamtbewertung des Phänomens bäuerlicher Widerstand zu gelangen. Ein großes Problem stellt allerdings die dürftige Quellenlage des Früh- und Hochmittelalters da. Es ist davon auszugehen, dass die erhaltenen Quellen natürlich nicht die einzigen waren, die von Erhebungen berichten und dass viele Erhebungen gar nicht aufgezeichnet wurden, somit also in keiner Quelle erscheinen.
Auch die DDR- Forschung beschäftigte sich in großer Zahl mit den Erhebungen des Spätmittelalters, vor allem aber mit dem Bauernkrieg. Problematisch sind die Forschungsergebnisse aber aufgrund ihrer ideologischen Gebundenheit. BIERBRAUER übernimmt hieraus lediglich den Aspekt der bewusstseinsmäßigen Voraussetzung einer Erhebung.
In dieser Seminararbeit soll ein kurzer, allgemeiner Überblick über die Ursachen und Formen von Bauernaufständen im mittelalterlichen Deutschland gegeben werden. Anschließend soll in Bezug darauf das jeweils Charakteristische für das Früh-, Hoch- und Spätmittelalter dargestellt werden. Nur aufgrund des vorgegebenen Umfangs von etwa zehn Seiten wird nicht auf außerdeutsche Erhebungen eingegangen werden.
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