Zur Frühförderung in der Montessori-Pädagogik unter besonderer Berücksichtigung der Wahrnehmungsschulung
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Sprache:Deutsch
18,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.11.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
59 (Printausgabe)
Dateigröße
395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638858496
Dieser Bericht beinhaltet die Bedingungen und Prinzipien einer Erziehung des Kleinkindes in der dafür vorgesehenen Einrichtung, dem Kinderhaus. Der erste Teil der Abhandlung erfolgt auf theoretischen Grundlagen. Der Begriff Früherziehung wird näher erklärt, daraufhin eine kurze Biographie Maria Montessoris erstellt und anschließend ein Überblick über grundlegende Inhalte und Positionen der Pädagogik gegeben. Spricht man von Montessori- Pädagogik, dann fällt häufig der Begriff: Entwicklungsmaterial. Tatsächlich nimmt dieses in der Methodik eine wichtige Stellung ein. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit kommt speziell der Wahrnehmungsschulung mit dem entsprechenden Sinnesmaterial besondere Bedeutung zu. Maria Montessori hat zusammen mit Friedrich Fröbel schon lange vor der modernen Kleinkindpädagogik, die pädagogische Bedeutung der Früherziehung, die Phase des Unbewußten für die Persönlichkeitsentwicklung und die nicht zu unterschätzende Rolle der Eltern/ Erzieher, insbesondere der Liebe und Zärtlichkeit für die Entwicklung von Selbst- und Wertvertrauen -Urvertrauen- erkannt. Ebenfalls bedeutsam war die Erkenntnis über die Bedeutung der frühen sensomotorischen Förderung, was bei Montessori aber eher theoretisch blieb. Sie selbst führte ihre pädagogischen Erfolge auf die Entdeckung der Polarisation der Aufmerksamkeit zurück, welches sie bei einem dreijährigen Kind entdeckt hatte. Durch intensives Beobachten entwickelte sie dann Bedingungen und Materialien, die Konzentration- und Bildungsfähigkeit ermöglichen und erleichtern. In jahrzehntelanger Arbeit entstand schließlich eine neue Pädagogik, eine neue Sicht des Kindes als konzentrationsfähiges, aktives Wesen, das seine Persönlichkeit selbst aufbaut, wenn es eine pädagogisch vorbereitete Umgebung und neuen Erzieher hat, der dem Kind hilft bei der Unabhängigkeit und der Entwicklung erforderlicher Kompetenzen (= Prozeß der "Normalisation").
Der zweite Teil dieser Arbeit geht auf die heutige Bedeutung der Montessori- Pädagogik ein - allgemeine Aussagen und Kritik sowie meine praktischen Erfahrungen fliessen hier ein.
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