Herrschaft und Heilsversprechen Am Beispiel jüdischer und christlicher Feste
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.11.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
1795 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640467310
Dabei möchte die Arbeit zeigen, dass über den Bedeutungsinhalt und über die Symbolik der Feste Aussagen über die Gesellschaft und über die jeweilige Religion getroffen werden können. Die Geschichte der Feste verläuft parallel mit der Geschichte der Menschheit.
"Herrschaft" und "Heilsversprechen" bilden zwei zeitlose Begriffe, die sich im Laufe der Entwicklung immer wieder verändert haben. Um diese Aussage zu bekräftigen, möchte ich meine Arbeit in vier Phasen untergliedern.
Diese "Vier-Phasen-Struktur" soll am Beispiel jüdischer und christlicher Feste belegt werden. Dabei möchte ich mich in meiner Ausarbeitung auf die drei großen Feste beschränken. Sie sollen als roter Faden durch die Arbeit führen und Gemeinsamkeiten bzw. Ähnlichkeiten der drei beschriebenen Religionen (kanaanäische, israelitische/jüdische und christliche) aufzeigen.
Es sind die drei Wallfahrtsfeste, die im jeweiligen Kontext immer wieder transformiert wurden. Je nach sozialen und politischen Rahmenbedingungen und abhängig von den religiösen Vorstellungen wandelte sich die Bedeutung der Feste.
In kanaanäischer Tradition handelte es sich um Erntefeste. Die Festtage waren an den Zyklus der Natur gebunden.
Dies änderte sich mit dem Aufkommen des Jahwe-Glaubens. Das mit diesem Gott in Verbindung gebrachte Heilsversprechen führte zu einem Geschichtsdenken, welches wiederum die Historisierung der Feiertage zur Folge hatte. In der israelitischen und abschließend in der jüdischen Tradition wurden Ereignisse aus der Heilsgeschichte mit bestimmten Festtagen verknüpft und dienten somit der Erinnerung an das Wirken Jahwes.
Mit dem Aufkommen des Christentums entstand ein anderes Heilsversprechen. Im Zentrum stand Jesus Christus. Auch hier wurden Aspekte der Herrschaft dazu genutzt, den Inhalt der Feste zu transformieren. Formal wurden einige Feste aus dem Judentum übernommen, inhaltlich jedoch mit eigenem Inhalt gefüllt und an den Lebensweg Jesu angepasst.
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