Waffenbesitz in den Vereinigten Staaten von Amerika - historische Bedeutung des "Second Amendment" und heutige Auseinandersetzungen
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.09.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
137 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640414987
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind zweifellos eines der führenden Länder in der Welt, in denen staatlich lizenzierte Waffen gehandelt werden. Nach einer Veröffentlichung des World Watch Instituts von 1997 gab es zu diesem Zeitpunkt 250.000 lizenzierte Waffenhändler in den USA - und somit 20 Mal mehr Händler als McDonald's Restaurants. Schätzungen des privaten Waffenbesitzes schwanken zwischen 192 Millionen in einer Studie des US Justice Departments und 250 Millionen in einer Veröffentlichung des Federal Bureau of Investigation.
Seit der US-amerikanischen Revolution 1776 und der damaligen Debatte über die Aufnahme des Rechtes zum Waffenbesitz in die Bill of Rights, spaltet das Thema die US-amerikanische Öffentlichkeit und heutzutage scheint ein Kompromiss zwischen beiden Seiten unwahrscheinlicher denn je. Oftmals, so macht es den Eindruck, treffen hierbei zwei unnachgiebige Ideologien, wenn nicht sogar zwei markante Kulturen, aufeinander.
Auf der einen Seite stehen die eher städtischen, oftmals an der Ostküste geborenen Befürworter von Reglementierung des Waffenbesitzes. Sie sind häufig in künstlerischen Bereichen gut ausgebildet und gehen selten jagen oder zielschießen. Waffenbesitzer sowie diejenigen, die für das Recht auf Waffenbesitz eintreten, andererseits kommen oft eher aus südlicheren und westlicheren Gegenden der Vereinigten Staaten und wachsen auf dem Land auf. Dort ist die Tradition des Jagens sehr stark ausgeprägt und verbunden mit gemeinsamen Ausflügen, hauptsächlich der Väter und Söhne. Der Besitz von Waffen ist in diesen Regionen keine Ausnahme, sondern die Regel, und der richtige Umgang mit Waffen erfüllt südliche und westliche US-Bewohner mit Stolz. Aus ihrer Sicht sind nicht die Waffen schuld an der Gewalt, sondern die Menschen, die aus ihrer Kriminalität heraus Waffen einsetzen.
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