Das Scheitern der Hamburger Schulreform Eine Politikfeldanalyse
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
71 (Printausgabe)
Dateigröße
268 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656019947
Im Oktober 2009 beschloss die schwarz-grüne Koalitionsregierung des Hamburger Senats das neue Schulgesetz und forderte damit vor allem die der Reform ablehnend gegenüberstehende Bürgerinitiative "Wir wollen lernen" heraus. Diese hoch aktive Bürgerbewegung kippte am 18. Juli 2010 per Volksentscheid die wesentlichen Elemente der geplanten Schulreform und ließ so das größte Vorhaben des von CDU und GAL gemeinsam geführten Senats scheitern.
Politikwissenschaftlich gestaltet sich dieser Prozess umso interessanter, bedenkt man, dass die als Kernstück der Reform geltende Primarschule bereits in zwei anderen Bundesländern eingeführt wurde, dort aber nicht auf den Widerstand der Bevölkerung stieß. Außerdem wurde Hamburg zu dieser Zeit bundesweit zum ersten Mal von einer schwarz-grünen Koalition mit konträren bildungspolitischen Vorstellungen regiert. Durch diese Überlegungen angeregt, stellt sich die Frage, warum die Hamburger Schulreform scheiterte.
Dieser Fragestellung möchte die vorliegende Fallanalyse nachgehen. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann auf keine wissenschaftlichen Arbeiten zu diesem Thema zurückgegriffen und folglich kein direkter Forschungsstand aufgezeigt werden. Aufgrund der Ausgangslage wird der methodische Forschungsweg neben der Verwendung einschlägiger Primär- und Sekundärliteratur überwiegend durch die interpretatorische und retrospektive Analyse des Prozesses mittels relevanter und öffentlich zugänglicher Dokumente sowie unter Hinzuziehung der medialen Berichterstattung beschritten. Analytisch angeleitet wird die Untersuchung durch die Annahmen des Akteurzentrierten Institutionalismus. Um noch differenziertere Ergebnisse erzielen zu können, werden weiterhin Prämissen der Parteiendifferenzhypothese in den Ansatz integriert.
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