Sprachursprungstheorien in Frankreich im 18. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.04.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
154 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640300174
Bevor wir die unterschiedlichen Theorien des 18. Jahrhunderts zum Sprachursprung näher beleuchten, müssen wir einräumen, dass man sie nicht losgelöst von einer zugrundeliegenden Philosophie betrachtete. Erst aus den unterschiedlichen Epistemologien leiten sich die entsprechenden Ursprungstheorien ab. Im Folgenden möchte ich die zwei wesentlichen erkenntnistheoretischen Modelle der Aufklärung kurz skizzieren.
Descartes' methodischer Zweifel an allem führt schließlich zu seinem berühmten Cogito, ergo sum. Nur durch rationales Denken kann die eigene Identität erfahren werden. Seine rationalistisch-mechanistische Denkweise begreift den Organismus als Maschine. Er unterscheidet weiterhin zwischen Subjekt (beseelt) und Objekt (unbeseelt). Gemäß dieses metaphysischen Dualismus besitzen Tiere für ihn keine Seele. Philosophen und Denker folgender Generationen, wie z.B. Locke, G.W. Leibniz, Spinoza, L. Wolff oder Kant kommen nicht umhin, sich auf Descartes zu beziehen.
Francis Bacon gilt als der Begründer des Empirismus. Alle Erkenntnis wird aus Sinneserfahrungen abgeleitet...
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