Die neoklassische Wachstumstheorie: ihre Neuansätze - ihre entwicklungstheoretischen Implikationen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
500 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640354399
Das grundlegende neoklassische Modell zur Untersuchung langfristigen Wachstums lieferte der amerikanische Nationalökonom Robert M. Solow in den 1950er Jahren. Trotz einiger Defizite der Solow'schen Theorie stand die Entwicklungsökonomie lange Zeit nicht im Zentrum der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung. Neue Ansätze fehlten, obgleich "die herrschende Wachstumstheorie als unbefriedigend angesehen wurde" (GUNDLACH 2001: 175).
Erst Anfang der 1980er Jahre rückten am langfristigen Wachstum orientierte Fragestellungen wieder in den Fokus wirtschaftswissenschaftlicher Forschungen. Grund für diese "Renaissance " waren einige Publikationen (v.a. ROMER 1986, MANKIW 1992), welche die klaren Defizite der "alten" neoklassischen Wachstumstheorie aufgriffen und zu beseitigen versuchten. Einen nicht unwesentlichen Gunstfaktor stelle dabei die Tatsache dar, dass mit dem Beginn des Computerzeitalters nun umfangreiche Datensätze über Volkswirtschaften aus aller Welt verfügbar waren (GUNDLACH 2002: 154).
Auf Grundlage der ersten Publikation entwickelte sich in den folgenden Jahren die Forschungsrichtung der so genannten "Endogenen Wachstumstheorie" (EWT), welche zu "einer Flut von Modellen" (FAHRHAUER 2001: 1) geführt hat. Das wesentliche neue Merkmal der Modelle der EWT ist die Berücksichtigung eines neuen Faktors "Humankapital", der seither fortan als zentraler "Motor der Entwicklung" (GUNDLACH 2001: 173) verstanden wird.
In dieser Arbeit soll nun versucht werden, die entwicklungstheoretischen Implikationen der neoklassischen Wachstumstheorien und seiner Modifikationen bzw. Neuansätze der EWT heraus zu stellen. Zu diesem Zweck ist jedoch eine relativ detaillierte Darstellung der theoretischen Grundlagen der Modelle absolut notwendig, wobei vor allem das "Ursprungsmodell" von Solow im Fokus stehen soll, da sich die "neuen Wachstumstheorien immer aus der Kritik an den alten Vorstellungen" (FAHRHAUER 2001: 1) entwickelt haben. Dieser vorangestellt ist eine umfassende Definition des Begriffs des Humankapitals.
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