Kommunikationsfreiheiten, Medienethik und die Bedingungen ihrer globalen Wirksamkeit
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
147 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640350599
Kommunikationsfreiheiten und Medienethik in mehrfacher Hinsicht anhand folgender
Fragestellungen eingegangen werden: Inwieweit bedingen sie sich? Inwieweit ist ein
universaler Anspruch auf Kommunikationsfreiheiten gerechtfertigt und nicht selbst Teil eines
spezifischen, ethisch argumentierenden Menschenbildes? Auf welchen Prämissen müsste
eine global wirksame Medienethik beruhen, um Anspruch auf Berechtigung zu besitzen?
Um sich diesen Fragestellungen anzunähern, sollen in einem ersten Schritt die eingeführten
Begriffe spezifiziert werden: Was versteht man unter Kommunikationsfreiheiten und woraus
leiten sie sich ab? Welche Funktion hat Medienethik?
In einem zweiten Schritt wird aufgezeigt, wie Medienethik erst durch
Kommunikationsfreiheiten ermöglicht wird und inwiefern Kommunikationsfreiheiten
weltweit reale Umsetzung erfahren. Mit den bis hier gewonnenen Grundlagen sollen dann
folgende Fragen diskutiert werden: Kann der in den Menschenrechten verankerte universale
Anspruch auf Kommunikationsfreiheiten wirklich so erhoben werden? Handelt es sich bei der
Konzeption der Menschenrechte nicht um einen spezifischen Ausdruck von
Moralvorstellungen, die auf andere Kulturen so nicht anwendbar sind? Und: Kann die
Berichterstattung von Mediensystemen, die dem Wertekanon der Menschenrechte nicht zustimmen, überhaupt mit einer auf diesen Werten basierenden Medienethik kritisiert
werden?
Die vorliegende Hausarbeit konnte viele der aufgeworfenen Fragen nicht abschließend klären,
schon allein, weil die Positionen zu diesem Thema so zahlreich wie die Literatur zu sein
scheinen und dennoch häufig in Paradoxien enden. Letztlich sind mehr Fragen entstanden, als
geklärt werden konnten. Somit wird es auch als Ergebnis der vorliegenden Hausarbeit
betrachtet, Fragestellungen für eine weitere Beschäftigung mit dem Themenbereich erarbeitet
zu haben.
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