Die Politik im Unterhaltungsfernsehen der DDR "Ein Kessel Buntes" als Erfolgsschlager
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.01.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
685 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640790135
Das die Medien der DDR der totalen staatlichen Kontrolle unterlagen und der Begriff Agitation dabei eine entscheidende Rolle spielte, ist heute kein Geheimnis mehr. Nun stellt sich die Frage, inwieweit es dennoch möglich war ein Unterhaltungsprogramm zu schaffen, das sowohl den Bedürfnissen der Zuschauer angemessen war, als auch dem staatlichen Lehrauftrag nach dem sozialistischen Gedanken. Zur Beantwortung dieser Frage ist es erforderlich die Entwicklung der DDR-Fernsehunterhaltung von Anfang an zu durchforsten. Um eine Struktur zu bilden, werden in dieser Arbeit hierbei drei entscheidende Phasen unterschieden: Die Gründungsphase von 1952-1955, die Formbildungsphase des neuen Massenmediums von 1956-1960 und schließlich die Experimentierphase von 1961-1971. In der Zeit danach dominierten vor allem zwei Fernsehformate das Unterhaltungsprogramm der DDR: Gunther Emmerlichs "Show-kolade" und das in ganz Deutschland bekannte Erfolgs-format "Ein Kessel Buntes". Aus Gründen seiner Popularität und seiner Privilegien vor allen anderen DDR-Produktionen wird nach der historischen Analyse der Schwerpunkt dieser Hausarbeit auf den "Kessel Buntes" verlagert. Anhand dieses Formatbeispiels soll den Mitteln der Agitation näher auf den Grund gegangen werden. Die zentrale Frage ist hierbei, in welchen Elementen der sozialistische Gedanke versteckt ist und was die entscheidenden Faktoren waren, die das damalige Interesse der Zuschauer auf sich ziehen konnten.
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