Schöpfung in den Psalmen Das Staunen des Menschen als elementare Gottesbegegnung und ihre religionspädagogische Herausforderung
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
158 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640571369
Das Staunen als solches kann wohl als ein typischer anthropologischer Faktor, also als eine dem Menschen typische Eigenschaft, bezeichnet werden. Genau wie das Nachsinnen über die grundlegenden Fragestellungen des individuellen und gemeinsamen Lebens - dem Wohin, Woher und Warum sowie der Frage nach Gott als dem theologisch-philosophischen Streben - ist es eine der "Funktionen", die uns Menschen (höchstwahrscheinlich) von anderen Lebensformen unterscheidet. Das Staunen als solches könnte ferner als eine treibende und kreierende Kraft bezeichnet werden, da es Wirkungsströmungen beinhaltet, die den Menschen Neues entdecken lässt und ihn folglich zu neuen Gedanken und Taten ermuntert. Der vielleicht als "Wirkungsbereich des Staunens" passend umschriebene Rahmen kann sich diesbezüglich auf ungekannte Weise ausdehnen und unterschiedlichste Themen sowie Sub- und Objekte implizieren: Das Staunen über einen Menschen oder sein Verhalten, über eine bestimmte Sache, über ein Gefühl, eine Reaktion oder auch über ein bisher nicht wahrgenommenes Detail an einem bisher als bekannt geglaubten Phänomen.
Ein nicht unwesentlicher Teil des Fokus unserer staunenden Betrachtung fällt hierbei jedoch auf die Entstehung und Gestaltung des Lebens und seiner unzählbaren Facetten und Äußerungen im individuellen wie gemeinsamen Kontext. Und gerade für das Glaubensleben eines jeden Christen spielt die staunende Ehrfurcht vor diesem "Bereich", den wir mit unseren stotternden Worten staunend als "Schöpfung" umschreiben können, wohl seit Anbeginn der Menschheit eine wichtige (religiöse) Rolle. Darauf werde ich im späteren Verlauf noch etwas intensiver eingehen.
Doch es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass uns Menschen das Staunen über das Mysterium der Schöpfung in unserer postmodernen Zeit zunehmend abhanden gekommen zu sein scheint. Dieses kann unterschiedliche Gründe haben. [...]
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