Gestik und Mimik als Medium der Kommunikation
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
24.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
143 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640546831
verschiedensten Art ausgetauscht werden. Die Informationen können durch eine große
Anzahl von Kommunikationsmitteln übertragen werden. Diese Träger der
Informationen müssen nicht zwangsläufig Sprache oder Schrift sein. Diese Medien, also
Mittel der Informationsweitergabe, entwickelten sich zwangsläufig nach den
ursprünglichen Medien der Informationsweitergabe, der Gestik und der Mimik, die
jedoch einzeln als auch sprachbegleitend sein können. Nun stellt sich hier die Frage,
wann Gestik und Mimik als Medium der Kommunikation eingesetzt werden. Zuvor
sollen jedoch die Begriffe geklärt werden. Der Begriff Gestik hat seine Ursprünge im
lateinischen Wort gestus, was so viel wie die redebegleitende Gebärde bedeutet.
Besonders in der Antike wurde die actio der Kommunikation in die vox (
Stimmführung) und in die motus (Bewegung) unterteilt. Diese Bewegung wird von
Quintilian in vultus (Mimik) und gestus unterteilt.1 Die Mimik bezeichnet die
Bewegungen des Kopfes, des Gesichts, der Augenbrauen und der Augen, sowie der
Schultern. Ursprünglich bedeutet das Wort Mimik, das aus dem griechischen Wort
¿¿µ¿¿ entstanden ist, die darstellende, begleitende, erklärende und auch
nachahmende Bewegung. Die Gestik bezeichnet er als die Bewegung der Finger und
der Hände, wobei die Arme bei ihm weniger Bedeutung einnahmen. Das lateinische
Wort gestus wird nach der Wurzel von gero, gerere gebildet. Dies bedeutet tragen oder
machen. Aus dem Substantiv gestus wird das Verb gestire gebildet, das besonders im
Zusammenhang mit Gesten gebraucht wird, die ein Gefühl ausdrücken. Insbesondere in
römischer Zeit wurde das Gefühl der Freude mit dieser Vokabel ausgedrückt. Die
Bewegung (motus) als Oberbegriff von gestus und vultus kann die gleiche Bedeutung
wie gestus einnehmen. Hier wird die Körperbewegung gemeint (motus corporis). Im
Griechischen gibt es für beide Begriffe nur eine Entsprechung, nämlich das Wort
¿¿¿¿s¿¿ (Bewegung).2 Die Wissenschaft, die sich mit der Bedeutung der
Körpersprache beschäftigt, wird auch Kinestik genannt. Hier spielt auch der Begriff der
Gebärde eine Rolle, da sie ähnlich wie die Gestik als Informationsübermittler dient,
sogar in mannigfaltiger Form. [...]
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