Freizeitinteressen am Beispiel sportlicher und musikalischer Freizeitaktivitäten bei hochbegabten und nicht hochbegabten Kindern im Vergleich
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.02.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
130 (Printausgabe)
Dateigröße
2403 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640549641
Erziehungswissenschaft am Lehrstuhl Pädagogische Psychologie der Universität
Mannheim unter Betreuung von Prof. Dr. Heinz Reinders angefertigt.
Aus Gründen der einfachen Lesbarkeit wird bei sämtlichen Bezeichnungen die
maskuline Schreibweise verwendet. Diese schließt aber selbstverständlich auch die
weibliche Form mit ein.
Die Untersuchung von Interessen bei Kindern im Grundschulalter ist zwar noch nicht
bedeutsam im Hinblick auf die spätere Berufswahl, hat aber dennoch aus mehreren
Gründen eine gewisse Relevanz.
Zunächst einmal ist es wichtig, die Interessenlage von Kindern zu kennen, da es
sinnvoll erscheint, bereits im Grundschulalter interessengeleitetes Verhalten zu
fördern, damit es gar nicht erst zu der häufig diskutierten Interesselosigkeit im
Jugendalter kommt. Hinzu kommt, dass es gerade in der Grundschule eine Vielfalt an
Möglichkeiten gibt, im Unterricht auf die Interessen der Kinder einzugehen. (vgl.
Pruisken, 2005: 37)
Auch außerschulisch sollte interessengeleitete Förderung angeboten werden. Da
angenommen werden kann, dass es bestimmter Umweltfaktoren bedarf, um
Begabung in Leistung umzusetzen, ist natürlich leicht einsichtig, dass
Fördermaßnahmen günstige Umweltfaktoren darstellen und somit unabdingbar sind
(Holling & Kanning: 1999).
Weit verbreitet ist die Meinung, dass hochbegabte Kinder und Jugendliche eine ganz
besondere Interessenlage hätten, die sich von der nicht hochbegabter Kinder
unterscheidet. Wenn man allerdings die bisherige Forschung in diesem Gebiet
betrachtet, zeigt sich, dass diese Vorstellung nicht gerechtfertigt ist (Pruisken, 2005).
Vor dem Hintergrund, dass sich die Interessen von hochbegabten und nicht
hochbegabten Kindern nicht unterscheiden, stellt sich aber nun die Frage, ob es trotz
gleicher Interessenlagen möglicherweise qualitative Unterschiede in der Aneignung
und Ausübung der jeweiligen Interessen und Hobbys zwischen den beiden
Begabungsgruppen geben könnte.
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