Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und den AKP-Staaten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.10.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
79 (Printausgabe)
Dateigröße
596 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656021070
Die Handelsbeziehungen zwischen der Europäischen Union(EU) und 79 Staaten Afrikas, des Pazifiks und der Karibik (AKP-Staaten) sollen durch Wirtschaft Partnerschaft Abkommen (Economic Partnership Agreements - EPAs) auf eine neue Grundlage gestellt werden (Reichert et al. 2009:S.2). Im Jahr 2002 haben die Verhandlungen begonnen und sollten bis Ende 2007 abgeschlossen werden. Hintergrund dafür ist, dass die bisherigen Handelsbeziehungen zwischen den AKP-Staaten und der EU die Regeln der Welthandelsorganisation verletzen, d. h. es sind bis Anfang 2008 WTO-kompatible Abkommen zu formulieren. Außerdem sollen diese Abkommen einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und Förderung der regionalen Integration leisten. Trotz der vorgesehenen Ziele, sind EPAs in der geplanten umfassenden Form mit vielen AKP-Staaten noch nicht abgeschlossen. Bis Ende 2007 haben einige AKP-Regionen und Staaten Interimsabkommen mit der EU abgeschlossen. Bislang hat nur die karibische Region vollständige EPAs unterzeichnet, während 19 afrikanische Staaten und 2 pazifische Staaten Interim-EPAs (IEPAs) paraphiert beziehungsweise unterzeichnet haben (BMZ, 2010).
Diese Arbeit stellt die Verhandlungen und die umstrittenen Aspekte dar und analysiert die potentiellen Auswirkungen der EPAs. Weiterhin wird die wachsende Konkurrenz zwischen den "global players" um afrikanische Ressourcen diskutiert, weshalb die Auswirkungen der zunehmenden Interessen Chinas auf die EU-AKP-Handelsbeziehungen genauer beleuchtet werden. Schließlich wird die westafrikanische Verhandlungsgruppe dargestellt und analysiert. Abschließend werden noch einige Gründe für die Verlangsamung der Verhandlungsprozesse über die westafrikanisch regionalen EPAs betrachtet.
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