Mussolinis Faschismus bis zur Diktatur
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.03.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
173 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640848379
1.1. Thema, Fragestellung und Eingrenzung
"...Faschismus ist eine breite Mobilisierung materieller und moralischer Kräfte. Was setzt er sich als Ziel? Wir sagen es ohne falsche Bescheidenheit: die Nation regieren. Mit welchem Programm? Mit dem erforderlichen Programm, um die moralische und materielle Größe des italienischen Volkes zu gewährleisten."
Mit diesem Ausspruch Mussolinis wird die Entwicklung und Veränderbarkeit seines Faschismus verdeutlicht, die in der Arbeit mit dem Thema "Mussolinis Faschismus bis zur Diktatur" dargestellt werden soll. Für viele Menschen ist der Faschismus eine einfache Sache, die mit Diktatur und Terror zu tun hat. Diese Hausarbeit wird zeigen, dass diese Sichtweise nicht ganz so einfach zu sehen ist. Vor allem in seinen Anfängen war der Faschismus Mussolinis etwas ganz anderes als das, zu dem er schließlich mit Mussolinis Machtübernahme wurde und heute allgemein bekannt ist. Begründet wurde der Faschismus als sozialistische Bewegung, die sich vor allem auf die Verachtung der gesellschaftlichen Eliten stützte und mit deren Mitgliedern, die die "Fasci di Combattimento" gründeten, eine sehr heterogene Gruppe bildete. Die durch Mussolini ausgerufene Revolution sollte nicht nur Italien erfassen, sondern auch immer wieder seine eigenen Kampfgefährten. Diese Revolution hatte aber auch mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, andauernd sagten sich alte Gefährten von Mussolinis Bewegung los, da er für das Ziel der Machterlangung alte Ideale aufgab, ersetzte und mit vormaligen ausgewiesenen Gegnern Verbindungen einging. Ein weiteres Problem den Faschismus einfach zu definieren, ist dass nach Niederlagen Mussolini daran ging die Bewegung umzustrukturieren und von einer linken Ausrichtung einen Rechtsruck vollzog. Besonders auffällig ist, dass sich Mussolini dabei von Gefühlen und den vorherrschenden Umständen zur Herausbildung seiner Bewegung leiten ließ.
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