Alltag der Stadtbewohner im Spätmittelalter
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.09.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
468 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656277767
In diesem Zusammenhang ist ein kurzer Blick auf den Freiheitsbegriff grundlegend. Dieser unterscheidet sich im Mittelalter als solcher stark von unserer heutigen Freiheitsvorstellung. Zum einen war eine Religions- oder etwa eine Meinungsfreiheit nicht denkbar. Die Bibel und die Gebote der geistlichen Obrigkeit galten als unantastbar und bestimmten das Handeln und Denken eines jeden Bürgers. Darüberhinaus war eine große Abhängigkeit der Bürger vom Stadtherrn nicht von der Hand zu weisen. Dieser hatte die Kontrolle über alle wichtigen Ämter einer Stadt und die Bürger waren ihm gegenüber zu Abgaben und Dienstleistungen verpflichtet.
Allerdings bestanden wichtige Unterschiede zwischen dem Bürger und dem so genannten "servi", dem Hörigen, der in sklavenähnlichen Verhältnissen seinem Herren unterstand und nicht über Eigentum verfügen durfte. In den mittelalterlichen Städten unterschied man zwei Formen von Freihen. Der "ingenuus" war von von Geburt frei, wogegen der "liberi" erst
durch Flucht vor dem Herren in die Stadt ("1 Jahr und 1 Tag") oder Entlassung in den Status der Freihen aufgestieg. Der Status war generell vererbbar und ein Abstieg, beispielsweise durch Selbstverknechtung zur Schuldentilgung, war ebenso möglich. Zu den besonderen Kennzeichen eines Freihen Bürgers gehörten Waffenbesitz, die Möglichkeit zum politischen Handeln und Eigentum.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice