Das politische System Italiens - Warum ist die Mezzogiorno-Problematik immer noch nicht gelöst? Kritische Diskussion unter besonderer Berücksichtigung der aktuelleren gesamtitalienischer Entwicklung sowie der politischen Kultur
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
576 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656161141
Darüber hinaus stellen das wenig durchdachte Design des institutionellen Systems und die sich daraus unter anderem ableitende mangelnde Regierungsstabilität ein zusätzliches Entwicklungshemmnis dar, da aus dem anhaltenden Vor- und Zurück in Richtung Regionalisierung und Rezentralisierung letztlich ein Stillstand resultiert.
Durch die Entwicklung einer geplanten Föderalisierung auf innerstaatlicher Ebene sowie durch die Einbindung in die Förderprogramme der EU stellen sich neue Fragen nach einer erfolgreichen Zukunft des Mezzogiorno. Dennoch oder gerade deshalb sehen einige Autoren gerade im Mezzogiorno einen Antriebsmotor, einen Modernisierungsfaktor, der Gesamtitalien antreiben kann und wird, als bereits begonnene Entwicklung einer "Kultur des Föderalen, die Entstehung einer neuen politischen Klasse mit eigenem Selbstbewusstsein" . Inwieweit das zutrifft, wird zu klären sein.
Die vorliegende Hausarbeit wird in einem ersten Schritt zeigen, dass der Grund für die seit Jahrhunderten bestehenden Probleme, die immer noch nicht gelöst werden konnten, in vielschichtigen Problemfaktoren in geschichtlicher Entwicklung, institutioneller Fehlkonstruktion, politischer Kultur und organisiertem Verbrechen liegen. Die Arbeit wird zentrale Problematiken Italiens mit besonderem Fokus auf den Mezzogiorno in geschichtlicher, wirtschaftlicher, sozialer, geografischer und politischer Hinsicht herausarbeiten und um einem Fazit mögliche Perspektiven und Lösungsansätze zu entwerfen. Dabei werden aufgrund der stetig rasanten Entwicklung in Italien insbesondere aktuelle Themenhefte, Kommentare und neu erschienene Dissertationen zur Beurteilung herangezogen.
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