Weibliche Gentialverstümmelung Betrachtung eines traditionellen Brauchs unter Menschenrechtsprespektive
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.12.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
468 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640766901
Das Buch Wüstenblume von Waris Dirie beschreibt eine Somalin, die in der Wüste aufwuchs und als Model weltweit berühmt wurde. In diesem Buch erzählt Waris Dirie unter anderem, wie sie als Mädchen beschnitten wurde. Heute ist sie UNO-Sonderbotschafterin gegen weibliche Genitalverstümmelung und Autorin von vier Büchern, die mir interessante, bewegende, schockierende und faszinierende Einblicke in eine fremde Kultur und das bewegende Leben einer willensstarken Frau verschafften und mich dazu bewegten, dieses Thema in einer Hausarbeit näher zu bearbeiten.
Ziel dieser Seminararbeit soll es sein, die weibliche Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung anzuerkennen und mögliche Handlungslinien der Sozialen Arbeit, unter dem Gesichtspunkt einer Menschenrechtsprofession, darzustellen.
Als zentrale Frage ergibt sich daher, warum die weibliche Genitalverstümmelung als Menschenrechtsverletzung anerkannt werden sollte und welche Aufgaben sich daraus folgend für die Soziale Arbeit ergeben.
Das zweite Kapitel soll eine Einleitung in das Thema geben und die Klassifikationen, das Verfahren, sowie die Bedeutung der Religion bei dieser Praktik darstellen. Im dritten Kapitel sollen die daraus resultierenden körperlichen, seelischen und psychosozialen Folgen beschrieben werden. Das vierte Kapitel befasst sich mit der Frage, inwieweit die Genitalverstümmelung als Gewalt gegenüber Frauen beziehungsweise Menschenrechtsverletzung anzusehen ist und welche strafrechtlichen Regelungen in Europa eingeführt worden sind. Um den Auftrag der Sozialen Arbeit als Menschenrechtsprofession zu verdeutlichen, soll im fünften Kapitel die weibliche Genitalverstümmelung in Kontext mit Migration gestellt werden, Beratungs- und Unterstützungsangebote, sowie präventive Maßnahmen erläutert werden.
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