Untersuchungen zur Renaturierung der Lauter
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.12.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
170 (Printausgabe)
Dateigröße
34372 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656091745
Erosion gesichert. Gewässerrandstreifen sowie Ufergehölze sind nur spärlich vorhanden, die freie Entwicklungsfähigkeit ist dadurch stark beeinträchtigt. Im Ortsgebiet von Kaiserslautern
ist die Lauter sogar vollkommen verrohrt. Um ihre ökologische Funktionsfähigkeit als Fließgewässerbiotop und Retentionspuffer zu reaktivieren sind Renaturierungen zwingend notwendig. Die Lauter ist so stark anthropogen beeinflusst, dass sich natürliche
Laufentwicklung und naturnahe Ufer- und Sohlstrukturen nicht von alleine wiedereinstellen können.
Zur Erfassung des Ist-Zustandes wurden an einem repräsentativen, 5 km langen Abschnitt der Lauter die Gewässergüte und die Gewässerstrukturgüte ermittelt. Zusätzlich wurden wichtige Einzelstrukturen festgelegt und beschrieben. Als Maßstab für die potentielle Entwicklungsfähigkeit der Lauter wurde ein naturnaher Referenzgewässerabschnitt der Rodalb bei Münchweiler gefunden und kartiert. Um eine konkrete Zielplanung zu ermöglichen wurden im Vorfeld die Grundzüge der Fließgewässerökologie, des natürlichen Hochwasserschutzes und des naturnahen Wasserbaus erläutert. Basierend auf diesen Grundlagen wurde eine Zielplanung entwickelt,
die möglichst effizient die bestehenden natürlichen Ressourcen nutzt und mittelfristig einen naturnahen Gewässerzustand wiederherstellt. Die zur Renaturierung notwendigen Maßnahmen wurden in einer Gewässerpflegeplanung, die ebenfalls die Maßnahmen der Gewässerunterhaltung berücksichtigt, konkretisiert. Bei der Planung der Renaturierung wurde besonders darauf geachtet, dass durch die vorgeschlagenen Handlungen die ökologische Durchgängigkeit der Ufer und der Gewässersohle wiederhergestellt wird.
Hauptaugenmerk für die Renaturierung des entsprechenden Abschnitts liegt beim Entfernen der Böschungsfußsicherung und der Schaffung von Gewässerschutzstreifen, um eine Regeneration überhaupt zu ermöglichen. Für die festgelegten Maßnahmen wurde anschließend eine Kostenschätzung erstellt.
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