CDU/CSU und Wiederbewaffnung Die Sicherheits- und Wehrpolitik der Union von ihrer Gründung 1945 bis zur Unterzeichnung des EVG-Vertrages 1952
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.02.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
313 (Printausgabe)
Dateigröße
1589 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640263448
Die sicherheits- und außenpolitische Ausgangslage der Union ist von zwei Fakten geprägt worden: Vom geteilten, unter ausländischer Militärregierung stehenden Deutschland, dessen Souveränität und Einheit in Freiheit es wiederzugewinnen galt, und von einem weltanschaulichen Anti-Kommunismus, woraus sich ein westeuropäisches Sicherheitsdenken ableitete. In dem Zusammenhang meinte die CDU/CSU, ihre politischen Ziele - Sicherheit, Freiheit und Einheit - nur über eine Zusammenarbeit mit den West-Alliierten erreichen zu können.
Als schließlich nach Ausbruch des Korea-Krieges die Westmächte eine deutsche Wiederbewaffnung zur Stärkung des westlichen Potentials im Rahmen einer "Europäischen Verteidigungsgemeinschaft" beabsichtigten, verfolgten die Regierungsvertreter der Union bei den damaligen Verhandlungen zwei Ziele. Zum einen glaubte man sich erst nach einer unauflöslichen Integration in den Westblock vor östlichen Aggressionen sicher fühlen zu können und zum anderen meinte man "von Europa aus" die deutsche Einheit in Freiheit über eine Politik der Stärke am ehesten zu erreichen sowie schließlich in einem vereinigten Europa eine neue nationale Identität zu finden.
Nach ihrem endgültigen Entschluß zur Aufstellung neuer Streitkräfte leitete die Partei eine für Deutschland völlig neue Wehrpolitik ein, deren Inhalt mit dem Begriff vom "Staatsbürger in Uniform" treffend beschrieben wird.
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