Die Kaiserwahl Friedrich II.: Inwieweit hatte Papst Innozenz III. Einfluss auf die Wahl und warum zögerte er, Friedrich II. zum Kaiser zu krönen?
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
02.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
169 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640904051
Zur Zeit seiner Wahl war Friedrich II. also dem Untergang geweiht. Otto IV. hatte schon Teile seines Reiches eingenommen, und viele der sizilianischen Städte sympathisierten mit ihm und würden sich ebenfalls leicht erobern lassen. Doch dann erreichte Otto die Nachricht, dass die Fürsten mit der Erlaubnis von Papst Innozenz III., Friedrich zum Kaiser gewählt haben. Anstatt seinen Feldzug gegen Sizilien fortzuführen und damit seinen Gegner direkt auszuschalten, brach er sein Vorhaben ab und reiste unverzüglich nach Deutschland um seine Machtstellung im Reich zu sichern2.
Als Innozenz die Fürsten aufforderte, einen neuen Kaiser zu wählen, muss ihm klar gewesen sein, dass sie Friedrich, den König von Sizilien, wählen würden. Er war der Einzige, der sich schnell eine Machtbasis aufbauen konnte, da noch viele Anhänger der Staufer und vor allem von Philipp von Schwaben im Reich waren. Außerdem gehörte Friedrich II. auch rechtmäßig auf den Thron, da er vom Geschlecht der Staufer war und schon 1196 von den Fürsten zum König gewählt wurde. Daher kann man davon ausgehen, dass Innozenz, als er die Fürsten um die Wahl eines neuen Kaisers bat, wusste, dass diese Friedrich wählen würden.
Aber seit wann hatte Papst Innozenz III. den Plan gehabt dem jungen Staufer das Reich anzuvertrauen?
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