Zur Textgestalt der Erstausgaben der DDR und der BRD und zur Erstrezeption von Maxie Wanders 'Guten Morgen, du Schöne'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
476 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640908097
Die vorliegende Arbeit zeigt eine Art dieser Frauenliteratur auf, die sich mit den realen Erfahrungen von Frauen beschäftigt, und der die "Problemhaftigkeit weiblicher Existenz in einer noch immer substantiell patriarchalischen Gesellschaft mit vorwiegend autoritären Traditionen nicht entgeht." Bei dieser sogenannten Interviewliteratur, werden in den Protokollen die Fragen ausgeblendet, sodass eine Art Monolog des Befragten entsteht.
Frauen reden, reden über sich und über das, was sie angeht, weil es gut für sie ist, aus sich herauszukommen und zu sagen, was sie bewegt. Frauen, wenn sie sich laut Gedanken machen, wollen verändern, wollen bewusst sich und die Männer und das Leben um sich herum verändern, damit sie besser die Möglichkeiten und Chancen nutzen können, die ihnen ihre Gesellschaft bietet.
In ihrem Buch "Guten Morgen, du Schöne. Protokolle nach Tonband", gab die Autorin Maxie Wander Frauen unterschiedlichen Alters genau diese Möglichkeit, sich laut Gedanken zu machen und über ihre Ziele, ihre Ängste oder ihre Sexualität zu sprechen: "Ich halte jedes Leben für hinreichend interessant, um anderen mitgeteilt zu werden."
...
Das Buch erschien in der DDR erstmals 1977 und erhielt großen Zuspruch. Ein Jahr später und mit einigen Veränderungen (diese werden in der Arbeit noch näher erläutert), erschien auch in der BRD die Lizenzausgabe unter dem Titel "Guten Morgen, du Schöne. Frauen in der DDR. Protokolle", und fand ebenfalls starke Resonanz.
Deshalb wird sich die vorliegende Arbeit damit auseinandersetzen, wie Kritiker in der DDR aber auch in der BRD, Wanders Werk aufgenommen haben. Dazu werden einzelne Rezensionen aus der Zeit vorgestellt und in einen Kontext gebracht.
Mit Wanders Protokollen konnte sich auch das Genre der Dokumentarliteratur, deren Bekanntheit auf Sarah Kirschs "Die Pantherfrau" zurückzuführen, immer mehr in der DDR etablieren. Authentizität und reale Geschichten wurden demnach seit 1975 von der Bevölkerung favorisiert.
Im Folgenden soll ein Eindruck darüber vermittelt werden, welche Bedeutung die Protokolle von Maxie Wander für die damalige DDR-Literatur aber auch für die heutige deutsche Literatur haben.
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