Carl von Rottecks liberale Konzeption des Militärs im konstitutionellen Staat Ein Beitrag zur Militärgeschichte unter Bezugnahme auf den Entwurf des Wehrgesetzes des Paulskirchenparlaments von 1848 und das preußische Wehrgesetz von 1814
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
27.08.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
531 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640690404
für das deutsche Vaterland!
Danach lasst uns alle streben
brüderlich mit Herz und Hand!
Einigkeit und Recht und Freiheit
sind des Glückes Unterpfand -
blüh¿ im Glanze dieses Glückes,
blühe deutsches Vaterland!
Diese pathetischen Zeilen schrieb August Heinrich Hoffmann, besser bekannt als Hoffmann von Fallersleben,
für Deutschland, dessen Volksmitglieder er dazu aufrief, in ihrer Gesamtheit gleichsam Brüdern
und Schwestern einen einigen Nationalstaat zu bilden, der auf Recht und Freiheit gründen soll. Denn damals,
als Hoffmann diese Verse 1841 im englischen Exil der Insel Helgoland dichtete, gab es kein einiges
Deutschland, geschweige denn einen deutschen Staat, mithin auch keine deutsche Nationalhymne, was
der Zweck dieser Zeilen heute ist. Stattdessen gab es seit dem Wiener Kongress 1815 den Deutschen
Bund, einen Staatenbund mit insgesamt 41 Mitgliedsstaaten, vielen Fürstentümern und teilweise kulturell
höchst unterschiedlichen Kleinststaaten, aber auch dem Kaiserreich Österreich und dem Königreich Preußen,
die innerhalb der ehemaligen Grenzen des 1806 endgültig untergegangenen Heiligen Römischen Reiches
Deutscher Nation über 30 Millionen Menschen beherbergten. Zusammengehalten wurde dieses
Konstrukt im Inneren lose durch das gemeinsame Ziel der "'Erhaltung der äußeren und inneren Sicherheit
Deutschlands und der Unabhängigkeit und Unverletzbarkeit der einzelnen deutschen Staaten'" und
von außen durch das Metternichsche System europäischer Gleichgewichtspolitik. Danach sollte jede einseitige
Veränderung dieser Machtbalance, vorzugsweise zwischen den Großmächten Russland, Frankreich,
Großbritannien, Österreich und Preußen, durch die anderen Mitgliedsstaaten dieses Systems ausgeglichen
werden. Um die deutsche Einheit innerhalb eines gemeinsamen Nationalstaates im geographischen
Zentrum dieses Systems europäischen Gleichgewichts war es demzufolge schlecht bestellt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice