Unterrichtsstunde: Zufall und Wahrscheinlichkeit Das Würfeln mit zwei Würfeln
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
30.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
953 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656298700
wahrgenommen werden. Die Schüler versuchen ihrer Umwelt selbstständig Strukturen zu geben und
bauen auf diese Weise oft Fehlvorstellungen auf. 2 In der Grundschule sollte diesen Fehlvorstellungen
entgegengewirkt werden, damit die Schüler alltägliche Situationen besser verstehen können. Mit dem
Thema "Zufall und Wahrscheinlichkeit" lernen die Schüler ihre Gewinnchancen abzuschätzen und
vorgelegte Behauptungen kritisch zu prüfen und zu bewerten. 3
Die Bildungsstandards im Fach Mathematik verlangen, dass der Unterricht Alltagserfahrungen der
Kinder aufgreifen und vertiefen soll. Zufallsexperimente wie Würfelspiele erfüllen diese Forderung. 4
Das Einschätzen von Gewinnchancen bei Zufallsexperimenten gehört zugleich zu den
inhaltsbezogenen mathematischen Kompetenzen, die von den Schülern in der Grundschule zu
erwerben sind. 5
In der vorliegenden Unterrichtsstunde geht es um die Festigung von Grundbegriffen der
Wahrscheinlichkeit, sowie einer enaktiven Auseinandersetzung mit einer vorgegebenen
Problemstellung. Um den Schülern die Problematik näher zu bringen, beginne ich mit dem
Wurmspiel. Hierzu werden die Schüler in zwei Gruppen geteilt, wobei eine Gruppe wesentlich höhere
Gewinnchancen hat als die andere. Durch das Spiel werden die Schüler motiviert sich mit der
Problematik auseinanderzusetzen. Um eigene Vermutungen bei den Schülern anzuregen, sollen diese
in Einzelarbeit zwei Würfel werfen. Das Zusammentragen einzelner Ergebnisse bietet den Schülern
Kommunikationsanlässe, in denen sie sich über ihre Annahmen austauschen können. In der nächsten
Phase sollen die Vermutungen auf der Grundlage eines kombinatorischen Vorgehens begründet
werden. Hierzu wird gemeinsam ein Fallbeispiel im Unterrichtsgespräch erarbeitet. Anschließend
sollen die Schüler zunächst selbstständig, anschließend in der Gruppe Möglichkeiten für weitere
Augensummen herausfinden. Hierbei sind die Arbeitsbögen nach dem Leistungsniveau der Schüler
differenziert. Die Regelschüler wählen den Schwierigkeitsgrad ihres Arbeitsbogens selbstständig aus.
Um die Ergebnisse zu vergleichen und auszuwerten, werden diese an der Tafel in einem
Säulendiagramm gesammelt. Anhand des Säulendiagramms findet eine Auswertung der Ergebnisse
statt und ein Bezug zur Problematik des Einstiegs wird genommen. Hierzu sollen die Schüler auf der
Grundlage ihres Erkenntniszuwachses neue Regeln für ein gerechtes Wurmspiel formulieren.
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