Sprachwandel - Entlehnungsvorgänge aus dem Angloamerikanischen
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
274 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656247708
In letzter Zeit erhitzen jedoch besonders die zunehmende Anglisierung bzw. Amerikanisierung die deutschen Gemüter, so dass oft von der "kulturellen Selbstaufgabe"2, der "Sprachilloyalität" der Deutschen oder gar des "Sprachverfalls" die Rede ist.
Widerstand macht sich breit in sprachpflegerischen Vereinen oder Institutionen, die sich gegen den massiven Import von Anglizismen einsetzen und sich für den Erhalt der deutschen Sprache stark machen.
Sind die Ängste berechtigt? Oder ist es reine Panikmache? Verhält sich der deutsche Sprecher illoyal gegenüber seiner Sprache, wenn er zunehmend Entlehnungen aus anderen Sprachen verwendet?
Die Vorgehensweise meiner Untersuchung und zugleich der Aufbau dieser Hausarbeit lassen sich folgendermaßen skizzieren:
Zunächst definiere ich den Begriff der Entlehnung und gehe auf unterschiedliche Entlehnungsvorgänge ein. Ich möchte damit klären, wie Entlehnungen überhaupt zu Stande kommen und welche Typen von Entlehnungen existieren.
Darüber hinaus umreiße ich kurz die deutsche Sprachgeschichte und zeige Situationen des Sprachkontakts auf, um darzulegen, dass Entlehnungen schon immer ein wesentlicher Bestandteil der Sprachentwicklung waren.
Ebenfalls mache ich darauf aufmerksam, dass auch das Deutsche für andere Nationen eine Gebersprache war bzw. ist.
Im nächsten Schritt betrachte ich die gegenwärtige Situation und beschreibe, welche Motive ausschlaggebend für einen so massiven Sprachimport aus dem Angloamerikanischen sind und aus welchen Feldern hier systematisch entlehnt wird.
Zuletzt diskutiere ich, ob das Deutsche vom internationalen Sprachimport profitieren kann oder Entlehnungen schlichtweg eine Gefahr für die deutsche Sprache darstellen und zunehmend zum Sprachverfall beitragen.
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