Essstörungen im Sport Körperkult - Schlankheitswahn - Anorexia athletica
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Sprache:Deutsch
34,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.07.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
114 (Printausgabe)
Dateigröße
609 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656228578
"Auch mir standen andere Methoden der Selbstzerstörung zur Verfügung, unzählige Ventile, die ich für meinen Perfektionismus, meinen Ehrgeiz, meine übertriebene Intensität hätte suchen können. Es hätte unzählige andere Möglichkeiten gegeben, mich mit der von mir als höchst problematisch empfundenen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Aber ich wählte die Essstörung. Deshalb glaube ich, dass ich mir andere Mittel gesucht hätte, um von der Gesellschaft anerkannt zu werden, wenn ich in einer Gesellschaft aufgewachsen wäre, die Schlankheit nicht zu einem hohen Gut erklärt."
Hierzulande bestimmen, im Gegensatz zu den Jahrzehnten davor, Körper und Aussehen das Lebensgefühl (Seyfahrt 2000, S. 17) - der Markt hat die Oberhand über unser Essverhalten gewonnen. Ein schlanker und fitter Frauenkörper verspricht nach allgemeiner Ansicht Erfolg, so dass frau dem Schönheitsideal um jeden Preis entsprechen will (Waldrich 2004, S. 63). Die Autoren Stahr et al. interpretieren die Entwicklung der ¿Modellierung¿ folgendermaßen:
"Frauen [haben] im Laufe der Geschichte in immer perfekterer Weise gelernt, diese zu Stereotypen herangereiften Bilder einer idealen Weiblichkeit zu verinnerlichen und ihren Körper dementsprechend zu modellieren. ... Die Bildung ihrer Identität richtet sich nach ihrer Wirkung nach außen und spiegelt sich in ihrer körperlichen Modellierung" (ebd. 1998, S. 17).
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