Manipulation in "Memento" Wie der Zuschauer durch die umgekehrte Chronologie zu Fehlinterpretationen verleitet wird
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
14.11.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
294 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656310198
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, auf welche Weise Christopher Nolan den Zuschauer in "Memento" (2000) durch die umgekehrt-chronologische Erzählweise des Haupthandlungsstrangs zu Fehlinterpretationen verleitet. Der Fokus soll dabei auf den Figuren Natalie (Carrie-Anne Moss) und Teddy (Joe Pantoliano) liegen, über deren Absichten der Rezipient immer wieder neu spekulieren muss. Der vorwärtslaufende Nebenhandlungsstrang, der als Beispiel für unzuverlässiges Erzählen Gegenstand vieler anderer Arbeiten ist, soll hier jedoch nicht näher untersucht werden.
Zunächst erfolgt in dieser Hausarbeit eine kurze Skizzierung der theoretischen Grundlagen, die für die folgende Untersuchung von "Memento" entscheidend sind.Neben der schon erwähnten These von Bordwell und Thompson soll es dabei auch um die chronologische Struktur einer narrativen Handlung gehen. Dazu beruft sich diese Arbeit auf die Theorienschrift Die Erzählung von Gérard Genette. Im Anschluss werden die Vorüberlegungen dazu genutzt, die Besonderheiten in der Erzählstruktur Mementos offen zu legen und die Momente der Zuschauer-Täuschung anhand der Figuren herauszuarbeiten. Abschließend soll die Frage beantwortet werden, ob die manipulativen Momente des Films von der besonderen Erzählstruktur abhängig sind oder auch in einer linearen Erzählung denkbar wären.
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