Die Vater-Tochter-Beziehung in Lenz' Drama "Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung" Ehe und Familie in Dramen des 18. Jahrhunderts
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Sprache:Deutsch
13,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
334 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640329632
Des Weiteren unterscheidet sich Lenz' Stück deutlich von anderen zeitgenössischen Dramen der Epoche, den so genannten bürgerlichen Trauerspielen, denn "Das bürgerliche Trauerspiel bezieht seine Spannung aus dem Gegensatz von Bürgertum und Adel: Lenz übergeht diesen sozialen Antagonismus nicht, aber er lässt ihn in den Hintergrund treten,..." (Kopfermann 1988, S.60). Dies aber nur am Rande.
Die Familie als Motiv spielt jedoch auch bei Lenz, wie so oft in der Literatur des 18. Jahrhunderts, eine zentrale Rolle. Sowohl Dramen als auch Erzählungen aus dieser Zeit beschäftigen sich ausgiebig mit dieser "kleinsten sozialen Funktionseinheit" (Werner 1981, S.259). Die Familie, das sind meist Vater, Mutter und Kind(er). Allerdings wird das Hauptaugenmerk beizeiten auf das Vater-Tochter-Verhältnis gelenkt, was ebenfalls typisch für die damalige Literatur ist.
Im vorliegenden Drama von Lenz werde ich daher die Beziehung zwischen dem Major von Berg und seiner Tochter Gustchen genauer betrachten.
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