Wie das System journalistische Autonomie begründet
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Sprache:Deutsch
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
268 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640329328
Journalismus wird regelmäßig mit Forderungen aus der Gesellschaft konfrontiert. Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Journalismus aus Sicht der Systemtheorie zu betrachten, die in ihm ein eigenständiges System sieht, das nach eigenen, selbstentwickelten Routinen funktioniert.
In einem ersten Schritt möchte ich eine Einführung in die Systemtheorie bieten. Unsere moderne Gesellschaft ist sehr komplex, doch die Systemtheorie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gesetzmäßigkeiten aufzeigen und die Gesellschaft in einzelne, organisierte Teilbereiche zu unterteilen. Anschließend soll gezeigt werden, welche Rolle dem Journalismus in dieser Denkschule zugewiesen wird.
Wie sich das System Journalismus abgrenzt und anhand welcher Routinen es die Vorgänge in der Gesellschaft erfasst, wird im darauffolgenden Kapitel ausführlich erläutert. Da es sich, wie bereits erwähnt, bei Journalismus um ein eigenständiges System handelt, muss es sich selbst erhalten - dem Begriff der "Autopoiesis" kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Es handelt sich dabei ursprünglich um einen Begriff aus der Biologie, der erst in der jüngeren Vergangenheit in Modelle der Journalismusforschung übernommen worden ist.
Journalismus kann nicht komplett losgelöst vom Rest der Gesellschaft agieren, schließlich will niemand mit Nachrichten konfrontiert werden, die für ihn keinerlei Bedeutungswert haben. Es soll daher erläutert werden, wie autonom der Journalismus ist und was aus Sicht der Systemtheorie von Forderungen wie der zu Beginn zitierten zu halten ist.
Abschließend möchte ich unter dem Stichwort "Öffentlichkeit" zeigen, welche Bedeutung den zuvor behandelten Begriffen letztlich zukommt, wenn Journalismus als Leistungssystem für die Öffentlichkeit betrachtet wird.
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