Bedeutung und Auswirkung des Artlenburg-Privilegs für den Handel Lübecks im 12. Jahrhundert
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.05.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
302 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638496605
die dabei nicht unbedeutende Rolle der Gotlandfahrer, die den Ostseefernhandel in der frühhansischen Zeit stark prägten und forcierten. Dabei ist sich die Forschung mittlerweile einig, dass mit der Gründung Lübecks 1143 und dem Artlenburg-Privileg 1161 die verkehrsgeographischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Grundlagen für das Erblühen des Ostseefernhandel geschaffen und damit der "Grund gelegt [wurde], auf dem sich später der Bau der deutschen Hanse erheben sollte."1
Ziel dieser Hausarbeit ist es zunächst zu untersuchen, inwieweit Handel im 11. und 12. Jahrhundert in Altlübeck und Lübeck betrieben wurde, welcher Herkunft die Kaufleute waren und auf welche Art und Weise die jeweiligen Stadtherren bereits Einfluß auf den Handel ausübten.
Im Anschluß daran wird die Rolle der Politik Heinrichs des Löwen und dessen
Einfluß auf die Stadt Lübeck und deren Handelsbeziehungen erörtert, unter
besonderer Berücksichtigung des Artlenburg-Privilegs. Zuletzt wird anhand der
weiteren Entwicklung des über Lübeck in den Ostseeraum geführten Handels bis
zum Ende des 12. Jahrhunderts der Versuch gemacht, die Frage zu
beantworten, ob und inwiefern das Artlenburg-Privileg Auswirkungen auf diese
Handelsentwicklungen hatte.
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