Das Gleichnis vom verlorenen Sohn Eine Parabel von religionspolitischer Brisanz?
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.08.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
282 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640990801
In heutiger Situation ist dennoch eine Art Apologie der historisch-kritischen Methode zu be-obachten, die sich auf folgende Argumente stützt: Sie bietet Raum für eine pluralistische Ar-gumentation biblischer Texte, kontrolliert durch historische Belege und vermeidet eine zu individualistische Auslegung durch Abwägung von Argumenten und Gegenargumenten.
Auch diese Hausarbeit bedient sich historisch-kritischer Methoden zur Erschließung einer lukanischen Parabel, die jedermann bekannt sein sollte: Das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Dabei wird eingrenzend der zweite Teil des Gleichnisses untersucht. Hier gilt es, nach einer ausführlichen Darstellung des textkritischen Apparates die Verfassung einer eigenen Überset-zung zu versuchen, sowie unter synchronen und diachronen Untersuchungen die Eigenarten des Textes herauszuarbeiten.
Beim ersten Lesen von Lk 15,25-32 stellen sich bereits mehrere Fragen: Unterstellt der ältere Sohn seinem Bruder, dass dieser sein Erbe mit Dirnen durchgebracht hat oder woher wusste er dies (Vers 30)? Er ist zornig, obwohl er nichts von der Bekehrungsabsicht des Jüngeren weiß. Weiter ist unklar, warum der Vater zum Älteren seiner Söhne sagt: "Alles meinige ist dein.", doch dieser ihn um ein Böcklein bitten muss, bevor er es bekommt. Drittens ist unschlüssig, woher der Vater weiß, dass sein älterer Sohn draußen steht, obwohl man nichts davon erfährt, dass der Sklave ihm Bescheid gesagt hat. Diese Ansätze führen womöglich schon zu diachroner Untersuchung und sollen im Laufe der Arbeit geklärt werden.
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