Die Widerspiegelung von Jugendsubkulturen und Globalisierung in Taiwan am Beispiel des Films "Majiang" von Yang Dechang
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
23.06.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
361 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640354566
Vier junge Männer in Taipei, die gegensätzlicher nicht sein könnten und doch in ein und derselben Gang sind und sich einander zugehörig fühlen. Das sind die vier Hauptcharaktere des Films "Majiang" von Yang Dechang.
Da ist zum einen Rotfisch (Hongyu), der Kopf der Bande. Sein Vater hat sich von der Mafia Geld geliehen und sitzt bis zum Hals in Schulden. Daraufhin verlässt er seine Frau (die er ohnehin andauernd betrügt) und seinen Sohn, um sich zu verstecken. Rotfisch bewundert seinen Vater, er will genauso werden, wie er: Skrupellos und trickreich, jemand, der in der Lage ist, andere Menschen zu manipulieren, und um dieses gut zu beherr-schen, nie Gefühle aufkommen zu lassen.
Der Zweite ist Hong Kong (Xiang Gang), der Frauenheld. Er tut, was Rot-fisch ihm befiehlt, - meistens mit irgendwelchen Frauen zu schlafen, um sie so leichter manipulieren zu können. Dabei geht er genauso skrupellos wie Rotfisch vor, ohne auf die Gefühle der Frauen, die ihn zum Teil wirklich lie-ben, Rücksicht zu nehmen.
Der Dritte im Bunde ist Zahnpasta, der genau wie Hong Kong alles tut, was ihm von Rotfisch befohlen wird. Rotfisch ist derjenige mit den Ideen, und Zahnpasta führt sie aus. Er ist der Handlanger, der jedoch um einiges bruta-ler als Rotfisch selber ist.
Lun Lun ist der Vierte, der neu zu der Gruppe hinzugestoßen ist. Auch wenn er viele Befehle von Rotfisch ausführt, hat er ihn noch nicht wirklich als Boss akzeptiert und fühlt sich in der neuen Gruppe auch nicht besonders wohl.
Vier junge Männer, die sich um das Wohlergehen anderer nicht kümmern, denen es nur um ihr eigenes Glück geht. Sie betrügen andere Menschen, nutzen und beuten sie aus, um sich selber zu mehr Geld und damit auch Glück zu verhelfen. Doch am Ende zeigt sich, dass auch andere in der Lage sind, sie auszunutzen, und dass sie nicht die Einzigen sind, die gemeine Tricks beherrschen. Doch was hat das alles mit Jugendsubkulturen und Globalisierung in Taiwan zu tun?
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