Peter Handke - Skandale, oder eine skandalöse Inszenierung?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.01.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
274 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640814541
"Mein Schreiber-Leben hat einen Sprung bekommen. Einen Sprung wie bei einem Gefäß oder einen Sprung wie hic Rhodus, hic salta! - da bin ich mir selbst noch nicht sicher. Etwas wird dazukommen müssen, was ich immer abgelehnt habe: Historie. Geschichte. Oder es wird überhaupt nichts mehr sein."
Seine Werke zu Serbien wurden nicht als wirkungsvollen Affront gegen gesellschaftliche Konventionen gesehen, sondern als Entwurf eines utopischen Wunschlandes oder sie wurden sogar demagogisch aufgefasst. Immer wieder warfen seine Kritiker dem Schriftsteller Realitätsferne, falschen Pathos und narzisstische Selbstinszenierung vor. Bis zu den Texten und Essays von Handke waren die Politiker und Medien lediglich auf Europa und die NATO fokussiert und verweigerten sich daher einer anderen Betrachtungsweise der Kriege gegen Serbien, wie Handke sie vertritt. Doch allein ihre negativen Reaktionen auf Handkes Stellungnahme war wieder ein Beweis für den skandalösen Effekt, den Handkes Werke in der Öffentlichkeit hervorriefen. Daraus entstand ein intensiver Diskurs um Peter Handke, der noch einmal neu entfacht wurde, als der Schriftsteller seinen Standpunkt zum Prozess gegen Slobodan MiloSevic äußerte. Die folgende Arbeit setzt sich mit der Inszenierung Handkes in den verschiedenen Abschnitten seines Lebens auseinander.
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