"Dreister, als es die 'Feministen' tun, kann man der Wahrheit gar nicht ins Gesicht schlagen" Bürgerlicher Antifeminismus im Deutschen Kaiserreich
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
33 (Printausgabe)
Dateigröße
360 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640553846
Den Ursachen für diese emanzipationsfeindliche Grundhaltung versucht der erste Teil der Arbeit nachzugehen: Wer waren die Trägergruppen des Antifeminismus? Was waren ihre Motive? Auf welche misogynen Traditionen konnten sie sich berufen? Und wie sahen sie die Rolle der Frau in der Gesellschaft? Die Basis für diese Untersuchung bildet vor allem Planerts Grundlagenwerk "Antifeminismus im Kaiserreich".
Im zweiten Teil geht es, wiederum gestützt auf die Arbeiten Planerts, um eine besondere Ausformung des organisierten Antifeminismus, den "Bund zur Bekämpfung der Frauenemanzipation", um seine Mitgliederstruktur, seine Weltanschauung, seine Arbeitsweise, seine Ziele.
Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit einem besonders prominenten antifeministischen Text und einer emanzipatorischen Gegenposition: Die Schrift des Nervenarztes Paul Julius Möbius "Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes" wird Hedwig Dohms "Drei Ärzte als Ritter der mater dolorosa" gegenübergestellt. Hier soll gezeigt werden, wie sich in der Rhetorik der Emanzipationsgegner biologistische, philosophische, psychologische etc. Argumente zu einem oft in sich widersprüchlichen misogynen Komplex verbanden, und wie dieses Konglomerat von abwertenden Unterstellungen bereits von zeitgenössischen Aktivistinnen der Frauenbewegung demontiert und widerlegt wurde.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice