Grundtypen der Erkenntnis Eine kritische Untersuchung der Unterschiede und des Verhältnisses kognitiven Verhaltens in der Subjekt-Objekt- und Subjekt-Subjekt-Relation
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.10.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
13 (Printausgabe)
Dateigröße
341 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640715176
So geht auch beispielsweise Kant - um einen bedeutenden neuzeitlichen Philosophen und Erkenntnistheoretiker zu nennen - im Hinblick auf seine Untersuchung der Bedingungen der Möglichkeit (empirischer) Erkenntnis in der Kritik der reinen Vernunft davon aus, dass kognitive, d.h. erkenntnismäßige Aktivitäten ausschließlich in dieser Subjekt-Objekt-Beziehung stattfinden.
Besteht jedoch nicht die Möglichkeit, dass im Rahmen bisheriger Erkenntnistheorie ein weiterer Grundtyp von Erkenntnis übersehen wurde bzw. wird? Oder anders: Ist der menschliche, durch die Evolution ausgestattete, kognitive Apparat wirklich nur auf eine Dimension kognitiven Verhaltens ausgerichtet?
Diese Thematik bildet den Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit, welche sich daher zentral mit folgender Fragestellung befasst: Kann neben Erfahrung in der Subjekt-Objekt-Relation ein weiterer Grundtyp kognitiven Verhaltens unterschieden werden und wenn ja, in welchem Verhältnis steht dieser zu jenem Grundtyp von Erkenntnis?
Um diese Frage zu beantworten, wird wie folgt vorgegangen: Zunächst soll ein weiterer Grundtyp von Erkenntnis vorgestellt und von der Erfahrung in der Subjekt-Objekt-Relation abgegrenzt werden. Zu diesem Zweck wird daher unterschieden zwischen Erkenntnis in der Subjekt-Objekt-Relation und Erkenntnis in der Subjekt-Subjekt-Relation, um darauf aufbauend zu erörtern, in welchem Verhältnis diese zwei Typen kognitiven Verhaltens zueinander stehen. Textgrundlage bildet dabei der Aufsatz Zur logischen Struktur hermeneutischen Verstehens (1996) von Wolfgang Kuhlmann.
Anschließend erfolgt eine kritische Beurteilung, die sich zum Ziel setzt, einen entscheidenden Aspekt in der Kuhlmann'schen Argumentation kritisch zu hinterfragen bzw. sprachphilosophisch zu untermauern.
Schließlich endet die Untersuchung mit einer Schlussbetrachtung im vierten Kapitel, im Rahmen welcher im Rekurs auf die zentrale Fragestellung die generierten Resultate resümiert werden.
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