Der künstliche Mensch als Motiv des Unheimlichen bei E. T. A. Hoffmann und Georges Simenon
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
298 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640561384
Verbunden mit dem Künstlichen ist auch stets etwas Unheimliches. Der künst-liche Mensch trägt immer auch etwas Geheimnisvolles in sich. Dieses Geheim-nisvolle findet seine Steigerung in einem unheimlichen Element, welches schließ-lich zur Bedrohung wird. Als eine Art Paradebeispiel für den bedrohenden künst-lichen Menschen in der Literatur, kann die Figur der Olimpia aus E. T. A. Hoff-manns Erzählung Der Sandmann von 1817 bezeichnet werden. Der Protagonist Nathanael vermag es nicht, die Puppe Olimpia von einem realen Menschen zu unterscheiden. Sie ist in seinen Augen so perfekt, dass ein Differenzieren zwischen real und künstlich für ihn unmöglich ist. Vom Beispiel der Erzählung Hoffmanns ausgehend, entwickelte Sigmund Freud seine Schrift Das Unheimliche von 1919.
Im Folgenden soll erläutert werden, inwieweit Der Sandmann unheimlich ist. Dies erfolgt am Beispiel des Motivs des künstlichen Menschen. Dazu wird zu-nächst motivgeschichtlich auf den künstlichen Menschen innerhalb der Literatur von der Antike bis ins 19. Jahrhundert eingegangen werden. Es folgt in einem kurzen Abriss der Versuch einer Definition des Unheimlichen, ausgehend von der Schrift Sigmund Freuds. Im Anschluss daran werden die unheimlichen Motive des Sandmanns - insbesondere das Puppenmotiv - erläutert. Abschließend sollen die bisherigen Erkenntnisse mit einem modernen Roman von Georges Simenon - Die Fantome des Hutmachers (1948) - in Bezug auf Parallelen zum Sandmann verglichen werden. Die Wahl für einen Vergleich fällt auf Die Fantome des Hut-machers, da es auch in dieser Geschichte eine Puppe gibt, die Parallelen zur Figur der Olimpia im Sandmann sowie zur Geschichte des künstlichen Menschen in der Literatur aufweist.
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