Die Kuba-Krise - Ein Überblick
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.11.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
6 (Printausgabe)
Dateigröße
188 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656047292
und musste sich schon nach drei Tagen zurückziehen. Die Schuld für die Niederlage gab man dem Präsidenten, weil er Sondereinheiten der Marines und der Luftwaffe verweigert hatte. Kennedy und seine Berater sahen nun von einem auf den anderen Tag ihr außenpolitisches Konzept gefährdet. Die Sowjetunion dagegen hatte auch Interesse an einer Zusammenarbeit mit Kuba. Sie wollten über das Land ihren kommunistischen Status definieren und vor allem zeigen, dass der Kommunismus auch außerhalb Europas Fuß fassen kann. Aber wie konnte man Castro politisch stabilisieren? Bisher hatte man ihm viele Waffen und Munition zukommen lassen, aber laut Chruschtschow war das nicht ausreichend, um die Amerikaner von einer erneuten Invasion abzuhalten. Einzige ,,logische" Konsequenz war für ihn dann die Stationierung der Raketen, die die Amerikaner zu höchster Vorsicht zwingen sollten. Die Kubaner hatten dabei keine Atomraketen im Sinn. Sie mussten sich aber dem Druck der
Sowjetunion beugen. Aus Angst vor einem erneuten amerikanischen Angriff, den sie ohne den russischen Partner nicht noch einmal hätten überstehen können. So wurde ab Juli 1962 die Verschiffung von Mittelstreckenraketen normaler und längerer Reichweite und von atomwaffenfähigen Bombern des Typs IL-28 vorbereitet. Laut Chruschtschow war damit außerdem das ,,Gleichgewicht der Macht" wiederhergestellt, die Isolierung des eigenen Landes war endlich durchbrochen. Dennoch wollte Chruschtschow angeblich nie eine internationale
Krise oder gar die Gefahr eines Atomkrieges heraufbeschwören. Warum dann trotzdem die Stationierung der Raketen? Weil man die USA und vor allem den jungen Präsidenten John F. Kennedy unterschätzte.
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