Die Erschütterung der Welt - Eine Interpretation von Heinrich von Kleists "Das Erdbeben in Chili" unter dem Aspekt der Theodizeedebatte des 18. Jahrhu
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.02.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
380 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640817726
Auch Kleist thematisierte in der 1806 verfassten Novelle "Das Erdbeben in Chili" das grundlegende Paradoxon zwischen dem Schöpfergott, der nur Gutes geschaffen hat, und dem existierenden Übel. Welche Position nimmt Kleist gegenüber dem Übel in der Welt ein? Wie steht er zu dem philosophischen Modell der "besten aller Welten" von Leibniz, das zu seiner Zeit das weitverbreitetste war?
Heinrich von Kleist war wie viele seiner Zeitgenossen von der Erschütterung des Weltbildes durch die Französische Revolution und die Kritiken Kants betroffen. In seinen Erzählungen begegnet der Leser immer wieder dem Ausdruck "gebrechliche Einrichtung der Welt". Die Beschäftigung mit Kants Philosophie bewog ihn zu denken, dass der Mensch niemals vollständige Erkenntnis über die Welt erlangen könne und somit einer nicht berechenbaren Welt ausgeliefert sei.
In der vorliegenden Arbeit wird herausgestellt, dass sich in der Novelle, neben Deutungsmustern der Theodizeediskussion, Kleists eigenes Konzept von der Unerkennbarkeit einer objektiven Weltordnung durch die menschliche Erkenntnis widerspiegelt.
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