Jerusalem - Stadt des Friedens im Nahen Osten
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Sprache:Deutsch
12,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.01.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
276 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640789610
Jerusalem ist eine der ältesten, geschichtsträchtigsten aber auch meist umkämpften Städte der Welt. Hier sind die Geschichte und die daraus resultierenden Konflikte allge-genwärtig. Die Stadt birgt ein hohes Konfliktpotenzial, da hier alle drei monotheisti-schen Weltreligionen auf engen Raum beieinander leben. Auf der einen Seite bean-spruchen die Palästinenser das arabische Jerusalem als die Hauptstadt des Palästinenser Staates, für welchen sie furchtlos in den Kampf ziehen und keine Mittel scheuen. Jeru-salem ist für sie ein heiliger Ort, denn laut der Überlieferung ist Mohammed in Jerusa-lems Altstadt, die von den Muslime "Haram al-Sharif" genannt wird, vom Tempelberg in den Himmel aufgefahren. Auf der anderen Seite beanspruchen die Juden ganz Jeru-salem als die Hauptstadt für ihren Staat Israel und berufen sich dabei auf König David, der Jerusalem vor 3000 Jahren erobert hat und Jerusalem zur Hauptstadt Israels gemacht hat. Zu dieser Zeit wurde der Salomonische Tempel errichtet.
Die Heiligkeit Jerusalems ist damit ein weiterer Gegenstand im israelisch-palästinensischen Konflikt, der seit über einen halben Jahrhundert, seit der Gründung des Staates Israel 1948 den Nahen Osten erschüttert, der eine Teilregion des Vorderen Orients ist. Dabei muss genauer definiert werden, welcher Teil des Nahen Ostens für den Konflikt relevant ist. Es handelt es dabei um den Staat Israel und das besetzten palästinensischen Gebiet, das aus dem Westjordanland und dem Gazastreifen besteht. Nachbarstaaten wie Ägypten, Jordanien, Syrien und der Libanon haben ebenfalls Ein-fluss auf den Nahostkonflikt, sind aber nicht direkt betroffen.
Keine palästinensische Regierung würde es überleben, auf die Heiligkeit Jerusalems zu verzichten, genauso wie es kein jüdischer Politiker schaffen würde, die alten Verhältnis-se vor der Besetzung Jerusalems im "Sechstagekrieg" herzustellen. Insgesamt kam es zu fünf zwischenstaatlichen Kriegen nach dem 2.Weltkrieg und die Zahl der gewalttätigen und bewaffneten Konflikte wuchs ins Unermessliche.
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