Altersarmut - Wie wohnen wir in Zukunft?
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
248 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640643295
also etwa einem Wohnungswechsel, baulichen Maßnahmen in der Wohnung oder einer
veränderten Nutzungsweise der verfügbaren Wohnfläche. Zudem gehören zu jeder Lebensphase
zumindest teilweise eigene Wertvorstellungen, Lebensperspektiven und damit
auch eigene Wohnwünsche. In diesem Sinne kann man sich jede Lebensphase vereinfacht
auch als altersspezifische Nachfragesegmente mit je eigener Einkommens- und
Vermögenssituation vorstellen. Jede Lebensphase hat ihren eigenen Wohnraumbedarf.
Trotz einer Vielfalt von Lebensstilen und Lebensentwürfen kann man deshalb nach wie
vor von einem engen Zusammenhang zwischen der demographischen Struktur einer
Bevölkerung und der Nachfrage nach Wohnraum ausgehen. Bis zum Jahr 2050 wird die
Zahl der über 50-jährigen auf die Hälfte der Bevölkerung ansteigen und die Zahl der Pflegebedürftigen
wird sich in den nächsten 15 Jahren um die Hälfte erhöhen (vgl. Andritzky,
2004, S. 10).
Auch ältere und pflegebedürftige Menschen wollen in bestimmtem Rahmen ihr Leben
selbst bestimmen, selbst organisieren und selbst gestalten. Die Qualität des selbstbestimmten
Lebens im Alter wird damit entscheidend vom Wohnraum und Wohnumfeld
des Menschen abhängig sein. Dabei stehen im Alter auch Dinge wie Preissicherheit,
Kündigungsschutz, Leben im vertrauten Nachbarschaftsgefüge und verlässliche Unterstützung
im Falle von Hilfsbedürftigkeit im Vordergrund.
Damit wird die Wohnfrage eine Schlüsselfrage für die Probleme sein, die sich aus der der
alternden Gesellschaft ergeben. Diese Schlüsselfrage wird hauptsächlich eine Frage nach
sinnvollen Wohnalternativen sein.
In unserer Arbeit möchten wir uns hauptsächlich mit diesen Wohnalternativen beschäftigen,
die dem alternden Menschen ein sicheres, eigenständiges und selbstbestimmtes
Wohnen ermöglichen. Dazu war nötig, die demographischen Entwicklungen zu skizzieren,
den derzeitigen Stand des Wohnungsmarktes zu beleuchten und über die herkömmlichen
Wohnformen im Alter aufzuklären. Weiterhin war zu untersuchen, welche Faktoren
die Altersarmut beeinflussen, da diese in direkter Beziehung zum Wohnraum und
speziell zur Qualität des Wohnraumes im Alter stehen. Den Abschluss unserer Arbeit bildet ein Ausblick darauf, wie die Wohnsituation durch
die vermehrte Altersarmut beeinflusst wird. Dazu sollen Lösungsansätze aufgezeigt werden,
wie attraktives altersgerechtes Wohnen im Alter bezahlbar gemacht werden kann.
[...]
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