Lernberatung bei verhaltensauffälligen Kindern mit AD(H)S
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.05.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
892 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640332700
Damals, zur Zeit Hoffmanns, ging man mit zappeligen Kindern sehr streng um (Tadel, Bestrafung). Dagegen befasst man sich heute mit Ursachenforschung: warum verhält sich das Kind so? Kann ich ihm helfen? Wenn ja, mit welchen Mitteln?
Viele Eltern sind mittlerweile in ihrer Erziehung sehr bequem. Sie greifen lieber auf Medikamente zurück statt sich mit ihrem Kind und seinem Problem auseinander zusetzen. Seit 1993 wird verstärkt das Medikament "Ritalin" (chem. Methylphenidat) zur Behandlung von hyperaktiven Kindern eingesetzt.
Da Medikamente meines Erachtens keine dauerhafte Lösung sind, soll diese Hausarbeit versuchen alternative oder ergänzende Lernberatungsmethoden aufzuzeigen. Wobei eine medikamentöse Behandlung immer sehr vorsichtig und wohlüberlegt, eingesetzt werden soll.
Ich werde zunächst auf die Begriffe Aufmerksamkeitsdefizit und Lernberatung eingehen. Im Hauptteil sollen mögliche Lernberatungsmethoden bei AD(H)S-Kindern (wobei ich mich nur auf die Form des "Zapplers" beschränke) genannt und erklärt werden.
Abschließend fasse ich die Ergebnisse zusammen und gebe einen Ausblick.
2. Lernberatung - Begriffserklärung und Methoden
Lernberatung ist eine Form der Lernförderung. Sie soll individuell im Unterricht dem Schüler helfen. Der Lehrer bietet dem Schüler bzw. den Eltern Rat an oder diese wiederum ersuchen um Hilfe (vgl. Keller 1993, S. 106).
Beratung ist mit einer Förderabsicht verbunden, zielt auf Steigerung der Kompetenz ab und ist ein kommunikativer Vorgang (vgl. Loebe/ Severing S. 11). Ziel der Lernberatung ist die Ermöglichung von Lernen, indem die Lern- und Selbstmanagementkompetenzen der Lerner aktiviert und unterstützt werden.
Nach Dietrich Harke werden folgende Schritte behandelt (vgl. Loebe/ Severing, S. 12):
- Festlegung des Beratungsziels
- Formulierung der Möglichkeiten und Schwierigkeiten zur Zielerreichung
- Vorstrukturierung der Bearbeitungsschritte
- Ausführung der Beratungsschritte
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