Umrisse einer Kritik der Nationalökonomie
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
235 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640392902
Wenn man registriert, dass höchst-ausgezeichnete Wissenschaftler der Nationalökonomie sehr fantasievoll an der Erfindung, Ausgestaltung von Finanzprodukten (auch ihrer spekulativen Nutzung) beteiligt waren (Cox, Ross und Rubinstein haben ein entsprechendes Binomialmodell erstellt), die mithalfen, die Welt in eine Krise zu stürzen, scheint Friedrich Engels Behauptung bestätigt zu werden. Erst recht, wenn man liest, dass Myron Scholes, der 1996 den Nobelpreis "für die Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur Bestimmung von Optionswerten an der Börse" erhielt, zusammen mit seinen Kollegen bei dem Hedgefond LTMC 2008 einen Verlust von 4,6 Milliarden US-Dollar verursachte, was mit dazu beitrug, die globale Finanzkrise auszulösen. (2005 wurde Scholes wegen Steuerhinterziehung bei diesem Fond in Höhe von 40 Millionen US-Dollar verurteilt.)
Die Weltbank errechnet, dass weltweit Vermögensverluste von fünfzig Billionen US-Dollar zu beklagen sind, eine unvorstellbare Summe. Das kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell, das diese Schäden zuließ, wird von vielen Politikern, nicht nur am linken Rand, in Frage gestellt.
Unsere Wirtschaftsordnung wurde durch die Nationalökonomie begründet. Ist also die Nationalökonomie an diesem Waterloo schuld?
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