Die Figur Moosbrugger in Robert Musils "Der Mann ohne Eigenschaften"
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
30.11.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
274 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640764907
seiner dargestellten Welt. In seinem umfangreichen Werk, Der Mann ohne Eigenschaften, führt Robert Musil eine sehr kontroverse Figur ein- Moosbrugger, der Prostituiertenmörder. Das Moosbruggerproblem steht "unter dem dreifachen Gesichtspunkt der Zurechnungsfähigkeit, des Alleinseins der Individualität und der Schwierigkeit der
Querschnitte." Ziel meiner Arbeit ist, diese Figur einer textnahen Analyse zu unterziehen und damit verschiedene Sichtpunkte, die in der Sekundärliteratur vertreten sind, in den Vordergrund zu bringen- Fred Lönker und Robert Krause bestimmen die Zentralpositionen, mit denen ich mich auseinandersetzen werde. Indem ich das Verhältnis von Sprache, Ordnung und Gewalt darstelle, möchte ich Wirklichkeitsauflösung, Identitätsverlust und Gewalt als Phänomene präsentiert, die Ordnung und Sinn rekonstruieren. An einer textnahen Untersuchung des Kapitels Heimweg, möchte ich anschließen, dass der einheitliche Zustand zwischen Innen und Außenwelt, den Ulrich begehrt, nur im Falle der Geisteskrankheit erreicht werden kann. Geisteskrankheit soll demzufolge nicht einem pathologischen Verhalten entsprechen, sondern soll als Versuch, der modernen Sinnkrise zu entkommen, wahrgenommen werden Zunächst möchte ich Moosbruggers Aufkommen kurz skizzieren und erst danach auf die Ordnungsproblematik eingehen.
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